Gartentypen Serie Teil 4: Ökologisch, der Naturgarten
(Bilder: pixelio.de) Viele Kinder sind für Arbeiten wie Unkraut jäten nicht sonderlich empfänglich und meinen, dass man doch einfach alles wie es kommt wachsen lassen soll, um dann später einfach nur zu ernten. Ich selbst fand es als Kind auch viel spannender immer wieder etwas Neues im Garten zu entdecken, anstatt die Beete von den nicht erwünschten Wildkräutern zu befreien. Doch bei einem Naturgarten oder naturnaher Garten handelt es sich nicht um ein ungepflegtes Stück Natur, sondern diese Gartenform zeichnet sich durch seine einheimischen Pflanzen und eine ökologische Pflege aus.
Der Naturgarten bietet idealer Weise Lebensraum für Mensch und Tier gleichermaßen. Auf den bunten Wildblumen tummeln sich im Sommer Schmetterlinge und andere Insekten. Eine idyllische Gartenlaube passt auch sehr gut in den Naturgarten und wird zu einem angenehmer Rückzugsort für den Gärtner, wo er sich mitten im Grün erholen und die Natur beobachten kann. Der naturnahe Raum bietet kleinen wie großen Gärtner viele Möglichkeiten die Natur hautnah zu erleben, etwa wenn gefiederten Freunde ihre Nester bauen und die Jungvögel flügge werden oder auch wie Obst, Gemüse, Blumen und Bäume wachsen und gedeihen. Auch ein Gartenteich oder eine Kräuterspirale macht sich im Ökogarten gut. Charakteristisch für den Naturgarten ist die Erhaltung des ökologischen Gleichgewichts. Im Naturgarten werden keine chemische Kunstdünger und Pestizide verwendet. Die Pflanzen werden vor Krankheiten und Schädlingsbefall mit biologischen Mitteln behandelt und mit Naturdünger gestärkt. Biologisch gärtnern eben.