Christbaum Teil 1 - Damit man lange daran Freude hat!
(Bild: pixelio.de) Heute wird von der Forstkammer Baden-Württemberg der Weihnachtsbaum für das neue Bundeskanzleramt in Berlin gefällt. Wie bisher so soll es auch in diesem Jahr wieder eine Weißtanne sein. Die offizielle Übergabe an die Bundeskanzlerin soll dann nach Angaben der Absatzförderungsfonds der deutschen Forst- und Holzwirtschaft am 29. November erfolgen. Angesichts dessen überlegt so manch einer welcher Baum dieses Jahr als Christbaum das festliche Wohnzimmer schmücken soll. Die erste Wahl wäre es sicherlich sich für einen Baum aus der heimischen Forstwirtschaft zu entscheiden.
Manche Forstämter und Waldbesitzer machen ihren Kunden sogar das Angebot den Baum selbst zu schlagen. Anstatt sich im Getümmel in der Stadt den richtigen Baum auszuwählen wird der Christbaumkauf, bei dem man selbst Hand anlegt zum originellen Familienausflug in den winterlichen Wald. Der Vorteil von heimischen Weihnachtsbäumen ist eindeutig die Frische, die durch die kurzen Transportwege gewährleistet ist. Denn wer ärgert sich nicht wenn am Heiligen Abend der festlich geschmückte Christbaum schon nadelt. Hat man sich nicht gerade für einen Tannenbaum mit Ballen entschieden, der später in den Garten gepflanzt werden soll, dann sollte dieser so lange wie möglich vernetzt draußen in einem Wassereimer aufbewahrt werden. Ehe der Baum - in den meisten Familien am Vorabend vor Heilig Abend - in einen mit Wasser befüllbaren Ständer gestellt wird empfiehlt es sich ihn wenn möglich noch einmal anzuschneiden. Mit Hilfe von Blumenfrischhaltemittel oder Zucker das dem Wasser beigefügt wird soll eine längere Haltbarkeit erreicht werden. Wenn möglich sollte der Baum nicht in Heizungsnähe aufgestellt werden. Ob man sich allerdings nun für eine Tanne, Fichte, Kiefer oder Douglasie hängt ganz vom persönlichen Geschmack und den individuellen Bedürfnissen ab. Einige der typischen Weihnachtsbaum-Arten werde ich demnächst noch näher beschreiben.