(Bild: pixelio.de) Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) rät zur Verwendung von salzfreiem Streugut. Grundstücksbesitzer sind für die Sicherheit auf ihren Gehwegen verantwortlich. Die Schneeschaufel und das Streugut stehen bei vielen daher bereits griffbereit. Doch vielerorts ist das Ausbringen von Streusalz wegen seiner Umwelt schädigenden Wirkung verboten. Zuwiderhandlungen können dann sogar beim zuständigen Ordnungsdienst angezeigt werden.
Durch salzhaltiges Streugut können Pflanzen, Tiere, Fahrzeuge, Zäune und Brücken geschädigt werden. Das über die Regenabläufe salzhaltige Wasser gelangt auch in die Stadtbäche und kann für die dort lebenden Süßwasserlebewesen zum Problem werden. Es gibt eine ganze Reihe umweltschonender Streumittel, die ohne Salz auskommen. Dazu gehören Splitt, Sand und Granulate. Streugut aus Lava ist sogar gut für den Garten. Beim Kauf von Streugut sollte man auf das Umweltzeichen “Blauer Engel – weil salzfrei” achten. Eine Liste welche salzfreien Streumittel dieses Umweltzeichen bereits erhalten haben findet man auf der Seite des Blauen Engels und zwar hier.

Das ist doch ein sinnvoller Tipp…alles was gut für die Umwelt ist, ist auch gut für uns….
Geschrieben von Architektur + Immobilein Blog | 1. Dezember 2007, 12:47Schöne Idee mit dem Umweltgedanken i.S. ¢â‚¬Å“weniger Salz ¢â‚¬ . Ich wäre sofort dabei ¢â‚¬ ¦ ¢â‚¬ ¦ WENN diese unsinnige Räum- und Streupflicht für Privatpersonen abgeschafft, bzw. gelockert würde. Solange mir als Privatperson gnadenlos aufgebürdert wird, den Gehweg freizuhalten, auch wenn ich arbeiten bin, krank oder alt bin, so lange wird vor meinem Haus auch Salz gestreut, um der Vorschrift gerecht werden zu können. Dieses Jahr ist Salz knapp. Was passiert. Autobahnen werden gesperrt, weil nicht gestreut werden kann. Richtig im Sinne der Verkehrssicherheit. DAS möchte ich auch mal können – den Gehweg vor meinem Haus sperren, weil ich kein Salz mehr bekomme. Jaja, Split und andere Dinge. Schöne Idee – aber wenn ich morgens Split steue (den ich übrigens auch wieder wegfegen muss) ist das eine halbe Stunde später wieder mit Schnee bedeckt und es nützt nichts mehr. Und leider (oder zum Glück) muss ich tagsüber arbeiten und habe keine Zeit zum Schneeschieben. Also insofern aus meiner Sicht ein ein lobenswerter Gedanke i.S. der Umwelt, aber aufgrund der Rechtslage weltfremd.
Geschrieben von Gonzo | 15. Februar 2010, 09:12