Winterfütterung der Gartenvögel
(Bilder: pixelio.de) Bei Frost und Schnee sind unsere gefiederten Freunde auf unsere Hilfe angewiesen. Die Winterfütterung macht großen wie kleinen Tierliebhabern viel Freude, denn dabei kann man die Piepmätze aus nächster Nähe beobachten. Wenn die Landschaft vereist oder verschneit ist finden Wildvögel nur noch wenig Futter, aber gleichzeitig brauchen sie viel Energie um ihre Körpertemperatur gegen die raue Kälte aufrecht zu erhalten.
Mit der Fütterung sollte man erst bei Frost und Schnee beginnen. Ab dann sollte man jedoch regelmäßig füttern. Am besten sind Futterspender, die so konzipiert sind, dass die Tiere nicht im Futter herumlaufen und es so
nicht mit Kot beschmutzen können. Das könnte beispielsweise ein Futtersilo oder auch eine selbst gemachte Futterglocke sein. Dafür wird in einen Blumentopf oder eine halbe Kokosnussschale ein Gemisch aus Rinderfett oder Kokosfett und einer Körnermischung gegeben. Neben einem Aufhänger sollte hierbei ein Zweig der circa zehn Zentimeter aus dem unteren Ende der Futterglocke herausragt nicht vergessen werden, denn so können die Vögel den Futterplatz besser anfliegen. Als Standort für den Futterplatz ist es empfehlenswert einen Abstand von mindestens zwei Metern zur nächsten Glasscheibe einzuhalten. Egal ob Futterglocke, Vogelhäuschen oder Meisenknödel der Standort sollte so gewählt werden, dass sich keine Katzen anschleichen können.
Die Geschmäcker sind verschieden
Ebenso wie bei den Menschen, so sind auch die Geschmäcker der Vögel unterschiedlich. Sonnenblumenkerne und Freiland-Futtermischungen eignen sich für Körnerfresser wie etwa Sperlinge, Finken und Ammern. Richtige Feinschmecker sind Weichfutterfresser zu denen Rotkehlchen, Heckenbraunelle, Amseln und der Zaunkönig gehören. Sie haben Appetit auf Obst, Rosinen, Kleie, Haferflocken und Meisenknödel. Auf keinen Fall gehört in den Futterplatz salzige Nahrung oder Brot. Letzteres kann nämlich im Magen der Vögel aufquellen. Die anpassungsfähigen Arten unter den Weichfressern sind Spechte, Kleiber und Meisen, diese “Allesfresser” lassen sich auch mit Sonnenblumenkerne, Hanf und Mohn füttern. Fett-Körner-Mischungen haben zwei Vorteile zum einen wird durch das Fett die tierische Kost ersetzt und zum anderen schützt das Fett die Körner vor Nässe.