Der Weihnachtsstern mag es gern warm
(Bild: pixelio.de) Für viele gehört der Weihnachtsstern (Euphorbia pulcherrima), auch Adventsstern oder Poinsettie genannt genauso zum Fest, wie Plätzchen und Kerzen. Den dekorativen Klassiker unter den Zimmerpflanzen gibt es in allen erdenklichen Farben und Größen. Wer einmal im Winter auf den Kanaren war weiß wie groß die Pflanze werden kann, denn das Klima dort bekommt ihr besonders gut.
Unser hiesiges Winterwetter dagegen mag der Weihnachtsstern überhaupt nicht. Das heißt beim Einkaufen sollte die Zimmerpflanze am besten gut eingepackt werden, wenn sie bei kaltem Wetter zu Fuß nach Hause getragen wird. Außerdem sollte man beim Einkauf prüfen, ob die eigentlichen Blüten in der Mitte noch dran sind. Dabei sollte man die Blüten nicht mit den bunten Hochblättern, auch Brakteen genannt, verwechseln. Die Blüten des Euphorbia pulcherrima sind klein und grün mit gelben Rand und sitzen ganz unscheinbar in der Mitte der Brakteen. Und solche Exemplare, die bei Wind und Wetter eventuell vor dem Laden stehen, sollte man besser erst gar nicht nehmen. Denn wer möchte schon eine Pflanze, die vielleicht einen Frostschaden hat, erwerben? Ursprünglich stammt der Weihnachtsstern aus Mittel- und Südamerika. Er gehört zu den Wolfsmilchgewächsen und kann in seiner Heimat oder einem vergleichbaren Klima bis zu fünf Meter hoch werden. Beachten sollte man allerdings, dass die Pflanze leicht giftig ist. Schade ist, wenn der lebende Zimmerschmuck nach dem Fest auf dem Kompost landet. Denn ebenso wie andere Winterblüher kann auch der Weihnachtsstern das Jahr über gepflegt werden, um zum nächsten Fest den Gärtner wieder mit seinen bunten Hochblättern zu erfreuen. Nähere Informationen dazu stehen hier.