Garten

Alpenveilchen – Nicht nur eine Zimmerpflanze

PdM(Bild: PdM) Im Wesentlich ist das Alpenveilchen (Cyclamen perisicum) als Zimmerpflanze bekannt, doch es gibt auch winterharte Arten, wie zum Beispiel das Frühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum). Die kleine Staude zaubert mit ihren weißen, hellrosafarbenen oder roten Blüten ein frühlingshaftes Flair in den Garten und das schon im Februar oder im März.

Geeignet sind Frühlings-Alpenveilchen für einen halbschattigen Standort, sie passen also recht gut unter lichte Bäume und Sträucher. Allerdings mag es keine Staunässe, sollte aber auch nicht völlig austrocknen. Cyclamen coum vermehren sich am geeigneten Standort durch Selbstaussaat ganz von allein. Giesen kann man das Frühlings-Alpenveilchen gerne mit kalkhaltigem Wasser. Die aparte Pflanze beeindruckt durch ihre eigenwillig geformten Blüten, diese bestehen aus fünf in sich gedrehten Blütenblättern, die elegant nach hinten geschwungen sind. Doch nicht nur die Blüten, auch die Blätter sind sehr dekorativ durch die hell- bis dunkelgrüne Blattzeichnung sowie das oftmals silbergraue Muster. Als passende Nachbarpflanzen zum Alpenveilchen machen sich etwa Schneeglöckchen, Christrosen, aber auch Primeln sowie verschiedene Gräser gut. Übrigens mit Veilchen sind die kleinen Stauden nicht verwandt, sondern sie gehören zu Pflanzfamilie der Primelgewächse (Primulaceae).

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