(Bilder: pixelio.de / Barbara Unterberger / Klaus-Uwe Gerhardt) Ein Herz für die Kartoffel hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen, denn sie hat das Jahr 2008 zum Internationalen Jahr der Kartoffel erklärt. Nach Schätzungen der UN-Experten soll in 2006 die Weltproduktion der Erdfrucht sich auf etwa 315 Millionen Tonnen belaufen haben.
Besonders beliebt ist die Kartoffel in Europa, hier liegt der pro Kopfverbrauch bei rund 96 Kilogramm und Jahr. An sich ist das auch nicht weiter verwunderlich, da die Knollenfrucht unzählige Zubereitungsvarianten zulässt. Allerdings sei auch erwähnt, dass die Verarbeitung von frischen Kartoffeln im Haushalt immer mehr ins Hintertreffen gerät bei einem gleichzeitigen Anstieg von industriell verarbeiteten Produkten.
Im eignen Garten
Der Anbau von Kartoffeln im eigenen Garten macht Spaß, denn allein schon die herrliche Blüte erfreut bereits vor der Ernte den Gärtner. Und auch wenn die Marktpreise sinken, die Frische und Qualität selbst angebauter Kartoffeln sind Grund genug zum Spaten zu greifen. Die Pflanze liebt einen sonnigen Standort mit humosem, lockerem Boden. Vor dem Auspflanzen sollte die Knollen zum Vorkeimen an einen hellen warmen Ort gelegt werden. Je nach Sorte liegt der beste Pflanzzeitpunkt zwischen April und Mai. Nach dem Setzen ist es empfehlenswert den Boden zu lockern. Damit sich keine Erdklumpen, also so genannte Kluten, bilden sollte man insbesondere auf leichteren Standorten darauf achten, dass der Boden genug abtrocknen kann. In der Wachstumsphase benötigt die Kartoffel gute eine Pflege und Nährstoffversorgung. Ziele der Pflege sind: Unkrautbekämpfung, Auflockerung des Bodens sowie der Dammaufbau. Außerdem sollten Hinweise zu Kartoffelkrankheiten beachtetet werden. Ernten kann man dann je nach Sorte zwischen Juni bis Oktober.






Eure Kommentare
Leider keine Kommentare.