Haus & Garten

Endlich regnet es! Tipps zum Sammeln von Regenwasser

(Bild: Photocase)(Bild: Photocase) Nach den vergangenen sechs Wochen der Trockenheit, regnet es jetzt fasst überall in Deutschland. Hobbygärtner können nun endlich ein wenig aufatmen, denn Blumen, Salat und Co. werden jetzt kostenlos mit Regenwasser gegossen. Wer seinen Garten weiterhin mit dem mit dem “Geschenk des Himmels” versorgen möchte, der sollte sich Gedanken zum Thema “Regenwasser sammeln” machen. Dann damit kann man die Umwelt und auch den Geldbeutel schonen.

Zum Auffangen von Regenwasser gibt es mehrere Möglichkeiten. Angefangen von der einfachen Regentonne, die sich recht leicht über das Regenfallrohr befüllen lässt, über Dachentwässerungssysteme, mit denen nur so viel Wasser in die Tonne gelassen wird, bis diese voll ist, bis hin zu einem Regenwassertank. Eine einfache Regentonne ist in der Anschaffung recht günstig und lässt sich leicht an die Regenrinne des Hauses anschließen. Über eine Klappe in der Regenrinne und ein daran ansteckbares Rohr lässt sich das kostenlose Nass vom Dach leicht in die Regentonne leiten, dazu muss die Tonne aber in der Nähe des Regenfallrohrs aufgestellt werden. Ein weiterer Nachteil bei dieser Lösung ist, dass die Tonne, wenn es sehr viel regnet, überläuft und dabei manchmal sogar die Hauswand durch die große Wassermenge in Mitleidenschaft gezogen wird. Um ein feuchte Hauswand sowie ein unfreiwilliges Biotop zu vermeiden, sollte eine solche Regentonne stets im Auge behalten werden.

(Bild: dach.de)(Bild: dach.de) Wer das nicht möchte, für den empfiehlt sich die Installation eines “mitdenkenden” Dachentwässerungssystems. Dabei wird aus dem Fallrohr ein Stück herausgesägt. Dieses Loch wird durch den Regensammler, der mit einem Steckanschluß für einen handelsüblichen Gartenschlauch ausgestattet ist, wieder geschlossen. Die Regentonne kann dann sogar bis zu fünf Meter vom Fallrohr entfernt stehen. Dieser Weg wird durch den Gartenschlauch überwunden. Damit dieses System funktioniert und kein Wasser von der Tonne zurück ins Fallrohr fließt, ist es wichtig zu beachten, dass die Ableitung für den Schlauch am Fallrohr mindestens auf der gleichen Höhe liegt wie die Zuleitung des Gartenschlauchs in die Regentonne. Und damit die Tonne nicht überläuft sollte die Einleitung in die Tonne mindestens sieben Zentimeter unter dem Rand der Tonne liegen. Denn sobald die Regentonne bis zu diesem Punkt gefüllt ist, stoppt der Wasserzufluss. Der Abschneider sorgt dann dafür, dass das Regenwasser vom Dach dann normal über das Fallrohr abläuft. Mit Hilfe eines Hahns lässt sich der Zufluss in die Tonne aber auch manuell steuern.

Weitere Informationen zum Sammeln größeren Mengen von Regenwasser in einem Regenwassertank erhalten Sie unter www.hausgarten.net/gartenteich-teich/geraete/regenwassertanks.html.

Eure Kommentare

3 Kommentare zu “Endlich regnet es! Tipps zum Sammeln von Regenwasser”

  1. Guten Tag,

    ich lese dieses Blog als wohlbereichernde Zutat zu meinem eigenen. Denn Anwendungsbeziehung ist doch das wichtigste.

    Was tut man denn nun, um zu verhindern, dass der Boden bei zu viel Regen durchweicht?

    Denn insbesondere in West- und Südwestdeutschland muss man ja morgen wieder mit einigem an Regen rechnen…

    Geschrieben von Frank Wettert | 16. Mai 2007, 07:57

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