(Bild: Initiative EnergieEffizienz / dena) Noch bis morgen den 16.04.08 läuft in Frankfurt die Light+Bilding 2008 Grund genug sich Gedanken über Licht und Leuchten zu Hause zu machen. Für die Beleuchtung von ganzen Räumen, Wänden oder auch Arbeitsplätzen kommen unterschiedliche Beleuchtungssysteme wie etwa Deckenstrahler, Stehleuchten oder ähnliches zum Einsatz. Bei diesen verschiedenen Beleuchtungssituationen und Systemen fragt man sich oft, welche energiesparende Lampe passt eigentlich zu welchem Leuchtsystem?
Klassische Stehlampen und Pendelleuchten
Ganz einfach kann man etwa bei Stehleuchten die konventionellen Glühbirnen durch Energiesparlampen ersetzen, denn unter dem Lampenschirm sieht man die typische Form der Energiesparlampen gar nicht. Möchte man die Pendelleuchte im Ess- oder Wohnzimmer mit energiesparenden Leuchtmitteln ausstatten, dann kann man sich – falls einem die typische Röhrenform der Energiesparlampe nicht zusagt – auch für eine Energiesparlampe in Glühlampen- oder Kerzenform entscheiden. Um ein gemütliche Beleuchtung zu schaffen sollte man auf die Lichtfarbe “warmweiß” achten.
Moderne Seilsysteme
Egal ob im lang gestreckten Hausflur oder über im großzügigen Ess- oder Wohnzimmer, Leuchtensysteme mit Halogenlampen, also so genannte Seilsysteme eignen sich ideal, um sie über eine längere Distanz hinweg durch den Raum zu spannen und mit mehreren Leuchtmitteln zu bestücken. Diese Systeme werden aus Sicherheitsgründen als Niedervoltsysteme betrieben. Um hierbei die Stromkosten zu reduzieren sollten Halogenlampen mit Infrarotbeschichtung verwendet werden. Anstelle von herkömmlichen Halogenreflektorlampen mit 35 Watt kann man mit gleich hellen Halogenlampen mit Infrarotbeschichtung, die nur 20 Watt verbrauchen, den Energieverbrauch senken.
Spots- und Deckenstrahler
Deckenstrahler sind an der Decke montierte Leuchtsysteme, die Licht nach in den Raum strahlen. Sie sind besonders geeignet für Räume, die nur wenig durch natürliches Tageslicht beleuchtet werden können. Aus diesem Grund sollten Deckenstrahler kein grelles aber doch helles, klares Licht abgeben. Reflektorlampen gibt es mittlerweile auch als Energiesparlampen. Während die konventionellen Reflektorlampen meist 40 Watt verbrauchen liegt der Verbrauch der Reflektor-Energiesparlampen je nach Modell bei nur sieben bis neun Watt.
Dimmbare Deckenfluter
Für indirekte Beleuchtung sorgt ein Deckenfluter und außerdem meist auch für eine wohnliche Atmosphäre. Allerdings sind diese oft mit einer 300-Watt-Halogenlampe ausgestattet. Die Stromkosten, die so eine Lampe in einem Jahr verbraucht, können unter Umständen höher sein, als der Anschaffungspreis eines solchen Deckenfluters. Selbst wenn das Licht gedimmt wird ist der Stromverbrauch noch relativ hoch. Daher sollte man bei der Anschaffung darauf achten, dass der Deckenfluter eine Standardfassung bietet, so dass damit Energiesparlampen verwendet werden können. Allerdings gilt es hierbei zu beachten, dass nicht alle Energiesparlampen dimmbar sind.
Weiterführende Links:
- Stufenlos dimmbare Energiesparlampen
- Tschüss Glühbirne – Hallo Energiesparlampe
- Mehr Licht für Gummibaum und Co.
- Mit LED-Punktstrahlern den Garten ist rechte Licht rücken
- Bundesamt für Strahlenschutz: Grünes Licht für Energiesparlampen
- Ratgeber zur Planung und Installation von LEDs im Haus
- Flexible Schwitztempel für daheim

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