(Bild: pixelio.de / zahner) Moose, Algen und Flechten auf dem Dach seien doch Natur, meinen manche Hausbesitzer, womit sie natürlich Recht haben. Allerdings kann dieser Bewuchs auch Auswirkungen auf die Funktion und die Lebensdauer des Daches haben. Denn solche auf Dachziegeln oder Dachsteinen gedeihende Landschaften speichern mehr Wasser und auf Dauer kann es so zu einer Schädigung des Daches kommen. Schließlich ist ein normales Ziegeldach kein Wasserspeicher, sondern soll den Regen ablaufen lassen und Wassereintritte von Außen verhindern. Weshalb entstehen diese Beläge auf dem Dach und was kann man dagegen tun?
Meist sind Dächer auf der Wetterseite grau oder sogar mit Moos, Flechten und Algen bedeckt. Sie haften unter ungünstigen Verhältnissen, wie zum Beispiel im Schatten oder unter Bäumen, aber auch auf glattem Untergrund. Akut können erfahrene Dachdecker solch unschöne Dächer mit einem harten Besen behandeln. Ungeeignet ist die die Säuberung mit einem Hochdruckreiniger, weil dies bei unsachgemäßer Handhabung sogar mehr Schaden als Nutzen bringt. Aus Umweltgesichtspunkten ist der Einsatz von Bioziden bedenklich, außerdem ist dabei die Wirkung nur von kurzer Dauer. Die Experten von dach.de raten von einer Neubeschichtung des Daches ab, vor allem bei älteren Exemplaren. Denn dadurch könnten Schäden entstehen, welche erst beim nächsten Frost sichtbar würden. Allein aus Sicherheitsgründen sollte die Dachinspektion und -reinigung nur von einem Fachmann vorgenommen werden. Nach einer Grundreinigung sollen als langfristige Hilfe Kupferhauben oder Einsätze aus Kupferblech nützlich sein. Diese werden vom Fachmann auf dem Dach angebracht und sollen es vor Flechten, Algen und Moos bewahren. Denn bei Regen reagiert das Kupfer und setzt Kupfersulfate frei wodurch ein neuer Bewuchs verhindert wird.

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[...] Weitere Informationen zur Dachpflege gibt es hier im Blog auch in dem Beitrag: Dachpflege – Weg mit Moos und Co. [...]