Bauernorchidee - Nostalgie im Haus und Garten
(Bilder: Schonschek) In Pflanz- und Gartenmärkten entdeckt man oftmals die Bauernorchidee. Botanisch gesehen gehört sie aber gar nicht zu den Orchideengewächsen, sondern zur Gattung der Spaltblumen (Schizanthus). Sie wird mitunter auch als “Orchidee des kleinen Mannes” bezeichnet. Mit ihren zahlreichen orchideenartigen Blüten sorgt sie im Garten oder als Zimmerpflanze im Haus für ein romantisches Flair.
Insbesondere als Beetpflanze wird die Bauernorchidee (Schizanthus wisetomensis) neu entdeckt. Für hiesige Gärten ist das Nachtschattengewächs gut geeignet, da es sogar mittlere Nachtfröste bis -7 Grad verträgt. Die Saison dieser Pflanze mit den farbenprächtigen Blüten, die an Orchideen erinnern, ist von April bis Juni. Die Bauernorchidee gibt es in den Farbkombinationen Rot-Weiß, Lila-Weiß, Rosa-Weiß und Rosa Tönen. Wer dem Charme dieser üppig blühenden Schönheit nicht widerstehen kann und im Pflanzenmarkt zugreift, möchte dieses “Schätzchen” natürlich auch gut hegen und pflegen, um möglichst lange Freude daran zu haben. Die Bauernorchidee stammt ursprünglich aus der kargen Hochebene Chiles und ist deshalb sehr robust. Sie verträgt sowohl Hitze wie auch Kälte. Am besten gibt man ihr einen sonnigen Standort, sie gedeiht aber auch im Schatten oder Halbschatten. Man sollte darauf achten das der Erdballen kontinuierlich feucht gehalten wird. Deshalb sollte man sie regelmäßig gießen. Staunässe sollte allerdings vermieden werden. Um die grazilen, orchideenartigen Blüten zu schonen sollte man, wenn möglich, der Pflanze in den Wurzelbereich Wasser geben. Um die Blühperiode zu verlängern sind regelmäßige Düngergaben sinnvoll. Ein Rückschnitt nach dem ersten Blütenflor sowie anschließende reichliche Bewässerung und Düngung verhelfen der Pflanze eventuell zu einer zweiten Blütenpracht.