(Bilder: Schonschek) Langsam aber stetig klettern die Tageslufttemperaturen auf einen angenehmen Wert, so dass die Heizkörper endlich einmal wieder ganz ausgedreht werden können. In manchen Häusern mit dezentraler Warmwasserversorgung werden die Heizungen sogar schon ganz ausgestellt, doch das ist ein anderes Thema. Aber was macht man eigentlich, wenn das auf Frostschutz gedrehte Thermostatventil bei frühlingshaften Temperaturen trotzdem anspringt und der Heizkörper deshalb warm wird?
Um dieses Problem zu beseitigen kann es helfen, wenn man das Thermostatventil auf MAX dreht – wofür eventuell der Sparclip gelöst werden muss – und anschließend die Rändelmutter (siehe Bild oben blauer Pfeil) gelöst wird. Das ist die Manschette mit der das Thermostatventil am Heizkörper befestigt wird. Es kann sein, dass man dafür eine Rohrzange braucht, wenn die Rändelmutter besonders festsitzt. Danach kann man das Thermostatventil abziehen.
Es sieht dann wie bei der Abbildung links aus. Nun sollte man vorsichtig den herausragenden Stift (siehe roter Pfeil) etwas drehen und ebenso vorsichtig dagegen klopfen, weil dieser nämlich durch Schmutz festsitzen könnte. Anschließend kann man das Thermostatventil wieder aufstecken auf Frostschutz zurückdrehen und mit etwas Glück sollte dann das Problem behoben sein. Ist der Heizkörper nach einer gewissen Zeit immer noch warm, dann kann man das Ganze noch einmal ausprobieren oder auch falls das Thermostatventil sowieso schon etwas älter ist auf diese Weise ein Neues anbringen.

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[...] entlüften. Allerdings nicht alle Entlüftungsventile, die sich an der entgegen gesetzten Seite des Thermostatventils befinden, gleich gut zugänglich sind. Damit meine ich nicht nur, dass sie vielleicht sehr eng in [...]