Tropfender Wasserhahn

pixelio.de / Sven Dovermann(Bild: pixelio.de / Sven Dovermann) Nach Einschätzung des Bundesverbandes der deutschen Gas- und Wasserwirtschaft (BGW) ist in Deutschland zwar die Versorgung der Bevölkerung mit Wasser gesichert, aber ein tropfender Wasserhahn muss im Prinzip eigentlich trotzdem nicht sein. Schließlich sollten wir auch hierzulande sparsam mit dem lebenswichtigen Nass umgehen. Mit der Zeit greifen mehr oder weniger hartnäckige Kalkrückstände die Materialien des Wasserhahns an und dieser beginnt zu tropfen. Das sollte man allerdings nicht lange hinnehmen und stattdessen rasch für Abhilfe sorgen.

Bevor man mit der Reparatur beginnt sollte man zuerst das Wasser an den Eckventilen unter dem Waschbecken abdrehen. Anschließend kann man die Armaturengriffe entfernen. Bei der Zweigriff- oder auch Eingriffarmatur zum Drehen lassen sich die vollständig aufgedrehten Griffe abziehen beziehungsweise mit einer Rohrzange abschrauben. Um die Armatur nicht zu verkratzen sollte man einen alten Lappen zu Hilfe nehmen. Ein passender Schraubendreher hilft dann beim Herausdrehen des Ventils. Dann sollte man prüfen, ob die Dichtung porös ist oder ob vielleicht nur das Ventil verkalkt ist. Ist das erstere der Fall, dann sollte die Dichtung natürlich ersetzt werden.

Hingegen dichtet bei der Einhebelarmatur eine Kartusche mit Keramikscheiben den Wasserhahn ab. Diese sind meist lange haltbar und verschleißen im Prinzip nicht, deshalb sind hier in der Regel Kalkablagerungen oder Verschmutzungen für einen tropfenden Hahn verantwortlich. Nach dem Abschrauben des Griffs kann die Kartusche herausgenommen werden.

In einem Essig- oder Kalkreinigerbad lösen sich Kalkrückstände vom Ventil, vom Siebregler (die Mischdüse woraus das Wasser tropft) sowie auch von der Kartusche. Anschließend sollte man die so behandelten Teile kurz mit Wasser abspülen bevor man sie wieder einsetzt und den Wasserhahn wieder zusammen baut.

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