Heimwerkertipps

Kompostieren von Grünschnitt und Gartenabfällen

Grünschnitt und Gartenabfälle, aber auch Bioabfälle aus der Küche sind ein wertvolles Rohmaterial, das man im eigenen Garten kompostieren sollte, um es wiederzuverwerten. Dieser Kompost verbessert den Boden, denn er enthält wichtige Mineralstoffe, die von den Pflanzen benötigt werden und macht den Einsatz von künstlichen Düngemitteln aus dem Handel weitgehend überflüssig.

Das Kompostieren von Gartenabfällen

Komposterde - nützlich und natürlich

Zweige und Äste, die beim Rückschnitt von Bäumen und Sträuchern im Frühjahr oder im Herbst anfallen, sollten möglichst nur zerkleinert auf den Komposthaufen gegeben werden, denn dadurch vergrößert sich die Angriffsfläche für die Organismen, die diese natürlichen Materialien zersetzen und sie in Humus umwandeln. Grünschnitt und andere kleinformatige Abfälle aus dem Garten können dagegen ohne weitere Bearbeitung auf den Kompost geworfen werden. Auch Laub, das im Herbst in den meisten Gärten in großen Mengen von den Bäumen fällt, eignet sich hervorragend zum Kompostieren. Um sich in diesem Bereich die Arbeit etwas zu erleichtern, bieten sich die Laubsauger an, die im Unterschied zu den Laubbläsern die Blätter nicht vor sich hertreiben, sondern sie in einen Sack saugen, der dann mühelos auf dem Komposthaufen ausgeleert werden kann. Einige dieser Geräte können jedoch sowohl als Laubbläser wie auch als Laubsauger verwendet werden, so bei Handwerker Versand gesehen.

Richtig kompostieren

Auf einen Komposthaufen gehören nur pflanzliche Abfälle aus Haus und Garten, denn Fleischreste locken Fliegen an, die darin ihre Eier ablegen, sodass der Komposthaufen schnell voller Maden ist. Außerdem entwickelt ein Komposthaufen, auf dem auch Fleisch und Fisch entsorgt wird, besonders bei höheren Temperaturen einen äußerst unangenehmen Geruch und lockt Mäuse und Ratten an. Beim Befüllen des Komposthaufens ist darauf zu achten, dass der Kompost nicht zu feucht wird, daher werden am besten immer abwechselnd Schichten mit feuchten und trockenen Gartenabfällen eingefüllt. Sollte hin und wieder trockenes Schnittgut fehlen, kann stattdessen Sägemehl, Zeitungspapier oder Urgesteinsmehl verwendet werden.

Methoden der Kompostierung

Eine alt hergebrachte Methode, die sich auch heute noch in vielen Gärten findet, ist ein einfacher Komposthaufen, der meist aus einer simplen Holzkiste besteht. Etwas komfortablere Produkte aus dem Handel besitzen dagegen meist mehrere Kammern, sodass der Kompost nach einiger Zeit umgeschichtet werden kann. Ganz ohne Geruchsbelästigung arbeiten die Schnellkomposter, die über einen Deckel verfügen. Zum Teil besitzen diese Produkte sogar eine wärmedämmende Außenhülle, sodass die Kompostierung auch im Winter voranschreitet.

Eure Kommentare

1 Kommentar zu “Kompostieren von Grünschnitt und Gartenabfällen”

  1. Habe mir auch einige Jahre lang die “Hörner abgestoßen” beim Kompostieren. Leider ist unser Garten nicht so groß um einen Kompost mit umschichten etc. anzulegen. Daher hatte ich einen Thermokomposter gewählt. Nachdem nicht viel passierte hatte ich noch zusätzlich Regenwürmer eingesetzt. Leider dauerte es ewig bis der Kompost in den bekannten bröseligen Zustand also fertig war und immer noch waren reichlich Pflanzenreste dazwischen. Die Regenwürmer zogen irgendwann aus unter den Rasen sehr zu meinem Unmut. Und wenn es an der Zeit war um die Pflanzen mit Nährstoffen zu versehen war von fertigem Kompost noch lange keine Spur.

    Nachdem das alles über mehrere Jahre recht unbefriedigend für mich war machte ich mich auf die Suche und fand das für mich viel geeignetere Produkt: Kompost in flüssiger Form. Klar, kostet Geld aber in den letzten Jahren habe ich mangels fertigem Kompost oder nicht rechtzeitig fertigem Kompost oder nicht ausreichend fertigem Kompost so viel zukaufen müssen, dass es jetzt einfach besser passt.

    Geschrieben von gartenspezi | 1. Februar 2013, 16:11

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