Garten

Wohltat für die Füße

CMA(Bild: CMA) Nein, hier geht es nicht um ein neues bequemes Schuhmodell, sondern im Gegenteil geht es darum die Treter mitsamt den Socken von den Füßen zu streifen, um auf einem Barfuß-Weg sinnliche Erfahrungen zu machen. Das tut echt gut! Ich bin kürzlich selbst auf so einem Barfuß-Pfad gewandelt und habe das Gehen auf den unterschiedlichen Untergründen als echte Wohltat empfunden.

In Deutschland gibt es mittlerweile über 100 Barfuß-Pfade, die extra zum darauf Gehen mit nackten Füßen gestaltet sind, denn das Barfuß-Gehen wird wieder beliebt. Eigentlich ist es ja auch schade, wenn man die Füße immer in Schuhen versteckt. Warum sollte man den eigenen Füßen nicht auch mal das verdiente Freiheitsgefühl schenken? Schließlich tragen sie uns überall hin.

Viel Gefühl

Im Prinzip lädt eigentlich jeder Garten, selbst wenn er nicht besonders groß ist zum Barfuß-Gehen ein, so dass die Füße Erde, Rasen, Erde Steine und Holz spüren können. Denn schließlich besitzen auch die Füße ebenso wie die Hände eine große Anzahl an Nervenzellen, welche die taktilen Reize übermitteln. Fühlen mit den Füßen, wie das Gras an schattiger Stelle noch leicht feucht ist vom Tau und an anderer Stelle die Wärme der Terrassenplatten spüren. Oder man versinkt leicht im Sand beziehungsweise lässt sich die Fußsohlen von runden Bachkieseln massieren. So merkt man, wie sensibel eigentlich die Füße feine Unebenheiten sowie grobe Strukturen ertasten und unterschiedliche Temperaturen wahrnehmen können.

Ausdauer gefragt

Auch wenn es anfangs vielleicht ungewohnt erscheint, nach einer Gewöhnungsphase ist das Barfuß-Gehen ein echtes Vergnügen. Es ist eine Wohltat für Körper und Seele. Denn wer regelmäßig barfuß läuft härtet den Körper ab. Denn durch die verbesserte Durchblutung treten beispielsweise Erkältungskrankheiten seltener auf. Bereits Pfarrer Sebastian Kneipp war der Meinung, dass es kein kräftigeres Mittel gäbe um die Nerven zu stärken und widerstandsfähig zu machen, als das Barfuß-Gehen.

Selbst gemacht

Wem die Rasen, Wege und Hofeinfahrt als Barfuß-Parcour alleine nicht genügen, der kann im Garten auch einen eigenen Barfuß-Pfad gestalten. Dazu kann man beispielsweise einen Teil der Plattenwege durch normalen Gartenboden, Holzbohlen, Sand, Bachkiesel, Rinde, Schotter und ähnlichem ersetzen. Ergänzen kann man den eigenen Parcour noch durch eine Wassermulde oder auch ein Becken zum Wassertreten. Gut machen sich aber auch Teile mit aromatischen Polsterpflanzen wie zum Beispiel Teppichthymian oder Polei-Minze. Um schmerzhaften Stichen von Insekten vorzubeugen, sollte man die Polsterpflanzen sowie auch den Rasen stets kurz halten. Ob man sich auf dem Barfuß-Weg nun an unbeschwerte Kindertage erinnert, mit Elan in den Tag startet oder den Alltag hinter sich lässt – auf jeden Fall werden die Abwehrkräfte des Körpers davon profitieren.

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  1. [...] man mit Kies einen Weg im Garten anlegen. Bei sommerlich warmem Wetter kann ein Kiesweg auch der Fußsohlenmassage dienen. Mit diesem Material kann man sowohl gerade als auch geschwungene Wege leicht anlegen. Ein [...]

    Kiesweg im Garten anlegen - 26. Juni 2009

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