(Foto: BBH) Zum Leidwesen meines Gaumens neigt sich die diesjährige Spargelsaison wieder ihrem Ende zu. Botaniker bezeichnen das frühlingshafte Edelgemüse als Asparagus officinalis. Den ‚ Beinahmen ‘Officinalis’ was soviel wie ‘heilkräftig’ bedeutet, weist auf seine Bedeutung als Heilpflanze hin. Wenn der heimische Spargel schon bald nicht mehr auf dem Teller landet, warum sollte man sich dann nicht optisch daran als Zimmerschmuck erfreuen. Denn neben dem Gemüsespargel gibt es auch verschiedene Zierspargel-Sorten, welche als Zimmerschmuck überzeugen wie zum Beispiel Asparagus setaceus.
Diese Art wurde früher auch als Federspargel (Asparagus plumosus) bezeichnet. Als Schnittgrün sorgt Zierspargel für Leichtigkeit im Blumenstrauß. Der fedrige Spargel macht aber auch im Topf richtig was her und sieht zierlich aus. Auch wenn der dadurch recht empfindlich wirkt, gilt er trotzdem als robust. Asparagus setaceus bevorzugt einen hellen Standort, aber besser nicht in der prallen Sonne. Im Sommer benötigt die Pflanze reichlich Wasser. Damit sich die Erde so richtig voll saugen kann, ist es ratsam den Topf alle zwei Wochen kurzfristig ganz in einen Eimer Wasser zu tauchen. Im Winter sollte man mit dem Gießen etwas sparsamer sein. Kein Grund gleich den Kopf in den Sand zu stecken ist es, wenn der Zierspargel versehentlich vertrocknet aussieht. Dann schneidet man die Wedel über der Erde ab und versucht bei feuchter Luft, zum Beispiel im Bad oder der Küche, ob er wieder neu antreibt. Meist hat man damit Glück. Insgesamt mag Aspargus setaceus Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit.

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[...] dekorativ. Wenn es sein muss, kann man sie vielleicht noch mit einem dezenten Grünzweig wie dem Asparagus schmücken. Natürlich wertet die teure Pflanze auch bunte oder farbreine Blumensträuße auf. [...]