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Heimwerker: Vorsicht beim Umgang mit Epoxidharzen

Quelle - BG Bau(Quelle: BG Bau) Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) warnt nicht nur Beschäftigte, sondern Heimwerker vor einem leichtfertigem Umgang mit Epoxidharzen. Diese kommen aufgrund ihrer guten technischen Eigenschaften in der Bauwirtschaft und auch in anderen Branchen vermehrt zum Einsatz. In Form von Klebstoffen etwa für Fliesen kommen auch Heimwerker mit Epoxidharzen in Kontakt. Leider nehmen Epoxidharze bei Beschäftigten in der Baubranche die zweite Stelle als Auslöser für allergische Hauterkrankungen ein. Aber auch Heimwerker bleiben nicht verschont.

Vielen Anwendern sind sich der Risiken, welche beim Umgang mit Epoxidharzhaltigen Mitteln möglich sind, nicht bewusst. Durch bestimmte Stoffe, die in den Epoxidharzen enthalten sind, wie zum Beispiel Bisphenol-Harze, Reaktivverdünner und Amine, können schon nach wenigen Tagen nach dem ersten Kontakt schlimme Hautallergien ausgelöst werden, die auch chronisch werden können. Tatsache ist, dass es für viele Arbeiten keine Alternativen zum Einsatz von Epoxidharzen gibt. Deshalb empfiehlt die BG Bau, dass man während der Arbeit unbedingt direkten Hautkontakt vermeiden sollte. Dies ist durch die Verwendung von Verarbeitungsgeräten mit Spritzschutz sowie durch das Tragen von Schutzanzügen, Nitirilhandschuhen und Schutzbrillen möglich. In manchen Arbeitsbereichen kann man aber doch auf Ersatzstoffe zurückgreifen und so sollten Heimwerker wenn möglich anstelle von Epoxidharzklebern besser weniger gefährliche Klebstoffe verwenden.

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