Sichere Fenster und Türen erschweren Einbrechern ihr Handwerk

Pax Secura(Foto: Pax Secura) Im vergangenen Jahr verzeichnete die Kriminalstatistik mehr als 22.500 Einbrüche in Häuser und Wohnungen. Jetzt während der Urlaubszeit haben Langfinger wieder Saison, denn etwa 90 Prozent der Einbrüche finden bei Abwesenheit der Bewohner statt. In den meisten Fällen versuchen Einbrecher sich auf der weniger einsichtigeren Gartenseite an der Terrassentür oder einem Fenster Zugang zu verschaffen. Dabei entscheiden die ersten Minuten darüber, ob der Einbrecher sein Ziel – schnell in den Wohnraum zu gelangen - erreicht oder aufgibt. Vor allem durch veraltete Fenster-, Balkon- oder Terrassentüren, die nur unzureichende technische Sicherungen bieten, kommen Langfinger rasch ins Haus.

Häuser und Wohnungen, die bei Glas, Rahmen und Beschlägen mit moderner Sicherheitstechnik ausgestattet sind erschweren Einbrechern ihr Vorhaben. Daher sollte man “Sicherheitslücken” durch veraltete Fenster und Türen schließen, damit man keine verwüstete Wohnung vorfindet, wenn man aus dem Urlaub heimkehrt. Ein modernes Sicherheitspaket beginnt bei einem stabilen Aufbau der Fensterflügel und des -rahmens sowie einer guten Befestigung der Scheibe im Fensterflügel über widerstandsfähige Beschläge und Schließeinrichtungen und führt bis hin zum Einbau einer speziellen einbruchhemmenden Verglasung. Die Basis für einen soliden Einbruchschutz bilden einbruchhemmende Fenster und Türen, diese müssen zertifiziert sein und speziellen DIN-Normen entsprechen. Fachleute empfehlen den Einbau von Fenstern und Türen der so genannten Widerstandsklasse 2 oder höher.

Die Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir” empfiehlt zur Nachrüstung von Haustüren, Modelle die mit der DIN-Norm 18104 zertifiziert worden sind und neben dem Schloss und Schließzylinder außerdem ausgestattet sind mit Sicherheitstürschild, Sicherheitsschließblech sowie zusätzlichen Sicherungen auf der Bandseite. Wenn Fenster erneuert werden sollen, dann lautet der Rat der Initiative, darauf zu achten, dass DIN 18104 Teil 1 und Teil 2 eingehalten wurde und die Fenster in ihrer Ausstattung Pilzzapfenbeschläge, Zusatzschlösser und Bandsicherung aufweisen.

Auf der Website der Initiative www.nicht-bei-mir.de für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir” kann man sich mit dem Sicherheitsspiel auf unterhaltsame Weise mit dem Thema Einbruchschutz auseinander setzen. Das Spiel findet man unter http://www.nicht-bei-mir.de/312.0.html. Dabei ist Schnelligkeit gefragt.

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