Lilien: Oben im Licht – Unten im Schatten

17. März 2010
Foto: IZB

Foto: IZB

Die Lilie ‘Casa Blanca‘ ist von niederländischen Blumenzwiebelspezialisten zur  “Sommerblumenzwiebel des Jahres 2010″ gewählt worden. Der Star in Weiß bezaubert durch seine intensiv duftenden Blüten mit einem Hauch von Grün in der Blütenmitte, welches fasst wie ein Stern wirkt. Einen schönen Kontrast zu dem strahlenden Weiß der Blütenblätter bilden die dunklen Staubgefäße. Von März bis Mai können die Zwiebeln der Lilie ‘Casa Blanca‘ in humosen, gut wasserdurchlässigen Boden gesetzt werden. Dabei sollte man darauf achten, dass die Lilie zwar einen hellen Standort bekommt. Doch damit der der Wurzelbereich kühl bleiben kann, sollte er gut beschattet sein.

Winterschäden direkt ausbessern (lassen)

17. März 2010
Foto A. Zielke/VHD

Foto A. Zielke/VHD

Jetzt nach der Schneeschmelze werden manche Schäden an Immobilien sichtbar. Der Verband Holzfaser Dämmstoffe (VHD) rät zur umfassenden Fassadeninspektion. Sanierungen sollte man nicht auf die lange Bank schieben. Ernst nehmen sollten Immobilieneigentümer Putzrisse, Sockellöcher, lockere Klinkerriemchen sowie andere sichtbare Fassadenschäden. Schließlich kann nur eine intakte Außenwand einen umfassenden Schutz vor künftigen Wetterkapriolen bieten.

Klärschlamm wird zu Terra Preta

16. März 2010
Foto: DBU

Foto: DBU

Hochfruchtbare Erde stellten indigene Völker aus dem Amazonasgebiet her. Sie nannten diese fruchtbaren Böden Terra Preta (schwarze Erde). Als Zutaten dienten Küchenabfälle, Holzkohle und Fäkalien. In einem Forschungsprojekt nimmt sich die Universität Leipzig dieser Wissenschaft um diese nährstoffreichen schwarzen Böden an. Dabei geht es darum, aus fäkalen Abfällen von Tierkliniken Terra Preta herzustellen. Gefördert wird dieses Forschungsprojekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU).

Rigolen: Moderne Art der Regenwasserversickerung

16. März 2010
Foto: AA Abfluss-AS GmbH

Foto: AA Abfluss-AS GmbH

Ganz gleich ob aufgrund der Schneeschmelze oder durch andauernde Niederschläge, das von Dach- und Hofflächen kommende Wasser sollte unmittelbar auf dem Grundstück versickern. Denn auf vollgelaufene Keller kann man gut und gerne verzichten. Auch macht sich die Flächenversieglung wegen der steigenden Trink- und Abwasserpreise bemerkbar. Vor allem bei Neubauten, Umbauten und Renovierungen ist es wichtig an die Regenwasserversickerung zu denken. Der aktuelle Stand der Technik ist eine naturnahe Bewirtschaftung des anfallenden Niederschlagswassers. Um dies umzusetzen wird von behördlicher Seite zunehmend eine dezentrale Versickerung vor Ort gefordert.