Schneeforsythie - Pflege und Schneiden

Abbildung zeigt eine normale ForsythieWie der Name schon erahnen lässt, handelt es sich bei der Schneeforsythie um eine weiß blühende Art. Manchmal sind die Blüten allerdings auch rosa überhaucht. In jedem Fall riechen sie gut und zwar nach Mandeln. Die Schneeforsythie ist ein Frühblüher. Schon im März öffnen sich die zahlreichen Blüten an den zierlichen Zweigen. Das Gehölz wächst sparrig und kann zwischen 150 und 200 cm groß werden. Im Sommer entwickeln sich kleine rundliche Nüsschen. Die Schneeforsythie ist relativ selten in unseren Gärten zu

sehen. Ihre Pflege ist aber nicht anspruchsvoller als die, einer normalen gelb blühenden Art.

Standort
  • Die Schneeforsythie mag Sonne. Ohne ausreichend Sonne entwickelt sich der Strauch nicht so gut.
  • In rauhen Lagen ist ein geschützter Standort empfehlenswert, vor allem windgeschützt. Das fördert eine frühe Blüte. Außerden frieren die Blüten bei Spätfrost weniger ab. 
Pflanzsubstrat
  • Bevorzugt wird ein nährstoffreicher, lockerer und wasserdurchlässiger Boden.
  • Er sollte keinesfalls verdichtet sein.
Gießen und Düngen
  • Gießen vor allem bei lang anhaltender Trockenheit. Ansonsten ist die Schneeforsythie nicht anspruchsvoll und muss nicht täglich gegossen werden.
  • Im Herbst
    kaliumbetont düngen, damit das Holz gut ausreift und die Triebe den Winter gut überstehen.
  • Ansonsten mit Langzeitdünger für Nährstoffe sorgen.
  • Gegen Krankheiten helfen Pflanzen-Stärkungsmittel und Kupferpräparate.
Schneiden

  • Die Schneeforsythie wird direkt nach der Blüte geschnitten.
  • Nicht im Herbst schneiden, dann werden die Blütenansätze für das Frühjahr weggeschnitten!
  • Diese weiß blühende Art wächst deutlich langsamer, als die bekannte gelbblühende Art. Deshalb sollte man deutlich weniger schneiden. Wer Platz hat, kann sie auch wachsen lassen. 
  • Man schneidet immer 0,5 bis 1 cm über einer Verzweigung oder Knospe. So können die Wunden schneller heilen. 
  • Zweige, die älter als 4 Jahre sind, treiben kaum noch Blüten. Diese können herausgeschnitten werden.
  • Wichtig ist, immer die ältesten Triebe zu erkennen und zu entfernen!
  • Viele der älteren Triebe neigen sich dem Boden zu und sind meist stark verzweigt. Junge Triebe wachsen straff nach oben.
  • Außerdem schneidet man zu dicht stehende Zweige heraus.
Überwinterung
  • Die Schneeforsythie ist ausreichend winterhart für mitteleuropäische Gegenden.
  • Sie benötigt keinen Winterschutz.
Gelbe ForsythieVermehren
  • Am einfachsten ist die Schneeforsythie durch Absenker zu vermehren.
  • Man verwendet verhältnismäßig junge Triebe für die Vermehrung.
  • Am besten schneidet man die 10 bis 15 cm langen Stecklinge von Juni bis September. 
  • Am besten die Stecklinge in Anzuchterde stecken. Bei 20 bis 25 ˚C bewurzeln sie recht schnell. Die Erde sollte immer ertwas feucht, aber nicht nass sein.
  • Günstig ist, wenn der Steckling abgedeckt wird, entweder mit einem Glas oder einer Tüte (Treibhausklima).
  • Der Steckling sollte erst im Frühjahr ausgepflanzt werden.
  • Für kleine Gärten empfiehlt sich, einen Hochsatmm zu ziehen. Diese benötigen nicht so viel Platz, wie ein Strauch und können noch sehr schön unterpflanzt werden.

Abbildung zeigt eine normale Forsythie