Frühlingsblumen fürs Haus

Sobald uns die ersten warmen Sonnenstrahlen anlächeln, und das erste liebliche Vogelgezwitscher unser Gemüt erhellt, können wir es kaum erwarten, den Frühling endlich willkommen zu heißen um ihn mit allen Sinnen ausgiebig zu genießen.

Da es zum draußen sitzen in der Regel allerdings noch etwas zu kalt ist, gibt es nur eine Lösung: der Frühling muss ins Haus. Winterdeko verschwindet nun endgültig und macht endlich Platz für ein paar Frühlingsboten, die Freude und Licht hineinbringen.

Hat man die Möglichkeit, sich aus dem Garten ein paar

Zweige hineinzuholen, so ist dies sicherlich der schönste Start in die willkommene Jahreszeit. Sträucher, die draußen ganz langsam erwachen, tun dies schließlich in warmen Räumlichkeiten viel schneller. Eine herrliche Farbenpracht bieten hierbei Frosythiasträucher, welche bereits in wenigen Tagen auf dem Fensterbrett ihre ganze Schönheit entfalten und den Raum mit Lebensfreude auftanken. Auch Fliederzweige und Birkenzweige eignen sich hervorragend für die Vorfreude bereitende Frühlingsdeko im Wohnzimmer.

Natürlich kann man sich auch die Frühlingsblumen aus den Bau- und Gartenmärkten ins Haus holen. Diese werben schließlich auch sehr zeitig mit den ersten Frühlingsblumen. Sehr
gern entscheidet man sich hierbei für Primeln in bunt bestückten Pflanzschalen, da diese schließlich auch dem Namen nach zu den ersten Frühlingsboten gehören. Ein wenig Sorgfalt und Pflege gehört bei diesen Blümchen allerdings schon dazu, damit sie möglichst lange gut aussehen und ihre Umgebung mit ihrer Farbenpracht bezaubern. Zum einen wünschen sie sich einen relativ kühlen Platz - möglichst nicht in der prallen Sonne. Da sie sehr wärmeempfindlich sind, verblassen sie nämlich sehr schnell, bei zu hohen Temperaturen. Zum anderen bevorzugen sie auf ihre Bedürfnisse abgestimmte Lichtverhältnisse, welche von hell bis halbschattig reichen dürfen.

Weiterhin ist es sehr hilfreich zu wissen, dass blühend gekaufte Primeln zuhause erst einmal gründlich gegossen werden und eventuell sogar in einen größeren Topf mit humusreicher Erde eingepflanzt werden sollten. In den kleinen Töpfen, in denen man sie für gewöhnlich im Gartenmarkt erhält, besteht nämlich sehr schnell Austrocknungsgefahr. Und es wäre doch schade, sich an der Blütenpracht nur für ganz kurze Zeit erfreuen zu können.

Jedoch kann man auch an verblühten Zimmerprimeln noch seine Freude haben, wenn man die Chance ergreift, sie in den Garten zu pflanzen. Dort erholen sie sich nämlich in der Regel sehr schnell, bringen neue Triebe und fangen noch einmal richtig an zu blühen. Allerdings sollten die Primeln nicht im Garten eingepflanzt werden, solange noch Nachtfrost droht. Sonst nämlich könnte auch diese Freude ziemlich schnell vorbei sein. Ein guter Tipp hierfür ist beispielsweise die Haltung in einem Kübel, den man nachts einfach hineinstellt um die eventuelle Frostgefahr zu umgehen. Tagsüber können die Pflänzchen ja trotzdem die herrliche Frühlingsluft genießen und sich prächtig erholen.

Wer Frühlingsblumen jedoch eher in der Vase mag, für den sind Tulpen genau das Richtige. Supermärkte und Discounter bieten diese jetzt häufig in hübschen Sträußen an, welche sich farblich herrlich kombinieren lassen und für eine wahre Blütenpracht auf dem Esstisch sorgen.