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Seite 2 von 2 Herbst im Garten Dabei ein längeres Drahtende nach unten hin abstehen lassen, nochmals umbiegen - um mehr Kräftigung zu erreichen - und hiermit die Büschel fest in der Erde verankern. Nadelhölzer bringen Ruhe in die Kästen, passen zum herbstlichen Flair und können auch den Winter über stehen bleiben. (Sieht dann auch im Winter romantisch aus, wenn die grünen Schöpfe ein Schneehäubchen tragen.) Dazwischen pflanzt man herbstliche Farbtupfer: Kleinblütige, zierliche Stiefmütterchen, strahlende Astern, sonnig-warmgelbe Chrysanthemen, üppige Glockenheide (Erika) und zierliche Besenheide (Calluna). Wie grosse Blüten leuchten auch die Zierkohlsorten, die in den letzten Jahren so richtig modern geworden sind, mit ihren gefransten oder gekrausten Blättern.
Mit zunehmender Kälte wird ihre Farbenpracht immer üppiger. Sehr gut eignet sich auch Efeu: die Ranken einfach in die Erde stecken � sie wurzeln von ganz allein - bilden einen immergrünen Hängeteppich und lassen den Balkonkasten üppig erscheinen. Fröhlich, weil so zerzaust und strubbelig, wirkt der australische Schönkopf. Ganz besondere Hingucker sind vereinzelt eingefügte Teile der Lampionblume. Ihr sattes Orangerot scheint in der tiefstehenden Herbstsonne nahezu zu glühen. Kleine Arten der Fetthenne, mit ihren warmen, meist rostroten Blüten, passen ideal zum herbstlichen Bild. Ausserdem ist die Pflanze robust und lässt sich nach dem Winter wieder im Garten auspflanzen. Je nach Geschmack und Umgebung lassen sich die herbstlichen Blumenkästen und Tröge romantisch und verspielt - oder ländlich und natürlich - gestalten, indem man die Lücken mit filigranen Gräsern oder den passenden Zweigen füllt und dadurch die nötigen Akzente setzt: Mit Rutenhirse, Chinaschilf, Rohrglanz-, Silberähren- oder Federborstengras einerseits - oder Buchsbaum-, Eukalyptus-, Kriechwacholder- oder Rosenzweigen (mit Hagebutten) andererseits - lässt es sich wunderbar variieren. Vergessen Sie auch im kalten Herbst nicht aufs richtige Giessen. Die meisten Schäden entstehen durch einen trockenen oder verfaulten Wurzelballen. von Vilma-Sonja Zugmaier
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