Herbst: Arbeiten im Ziergarten & Garten

Herbst: Arbeiten im Ziergarten Herbst-Arbeiten im Ziergarten - SchubkarreAuch wenn die Sonne scheint und die Herbstblumen immer noch blühen, sollten Ihre Planungen zur Vorbereitung des Gartens auf den Winter und natürlich auch die kommende Gartensaison beginnen. Spätestens wenn der Winter kurz bevorsteht und sich schon mit den ersten Bodenfrösten ankündigt, muss der Garten für den Winter geschützt und für die nächste Wachstumsperiode vorbereitet sein. Zu den wichtige Gartenarbeiten, die Sie im Herbst erledigen sollten gehören:
  • Laub entfernen Garten säubern
  • Gehölze schneiden, neu pflanzen, schützen
  • Blumen

    und Stauden pflanzen und schützen
  • Wasserpflanzen vor Frost schützen
 Den Garten aufräumen

Die Vorbereitung für das nächste Gartenjahr beginnen Sie am besten mit einer gründlichen Reinigung des Gartens. Vertrocknete Pflanzenteile werden abgeschnitten, die Rosen sind zu schneiden und Bäume werden von überschüssigen Trieben befreit. Der Laubentfernung sollten Sie besondere Aufmerksamkeit widmen. Laub sollten Sie vor allem vom Rasen entfernen. Die Blätter bedecken die Rasenpflanzen, nehmen ihnen so das Licht und es entstehen hässliche Lücken in Ihrem Rasenteppich. Auf Beeten können Sie das Laub liegen lassen, da es dort nicht nur kompostiert, den Boden vor Austrockung schützt und ggf. auch Pflanzenwurzeln noch einen Schutz gegen Frosteinwirkungen gibt. Wenn Sie die Blumenbeete für das nächste Frühjahr vorbereiten und die Erde umgraben, können Sie dabei auch halb kompostiertes Laub in den Boden einarbeiten.

Gehölze

JasminDer Spätherbst Herbst ist die richtige Zeit, um winterharten Gehölze zu pflanzen. Für die Pflanzung von Forsythie oder Duftjasmin ist deshalb jetzt die richtige Zeit. Frost empfindliche Gehölze wie Hibiskus oder Rhododendron dürfen jedoch erst im Frühjahr.in den Boden. Der Herbst auch die beste Pflanzzeit von Nadelgehölzen jeder Art. Dabei sollten Sie nicht vergessen, dass Nadelgehölze in der Anwuchsphase viel Wasser brauchen. Deshalb sollten Sie das Erdreich rund um das neu gepflanzte Gehölz feucht halten und zum Beispiel durch eine dicke Lage Rindenmulch vor Austrockung schützen.
Die wurzelnackten Rosen
werden am besten im November gepflanzt, wenn sie frisch vom Feld kommen. Die Rosen werden vor dem Einpflanzen für einige Stunden mit den Wurzeln in Wasser gestellt. Im Pflanzloch sollen Sie eine Mischung aus Erde und Kompost und Hornspänen deponieren und dann die Rose so tief in den Boden einpflanzen, dass die Veredelungsstelle etwa eine halbe Hand breit von Erde bedeckt und gut geschützt ist.

Ihre Beetrosen sollten Sie nach dem Schneiden vor dem winterlichen Frost schützen, indem Sie die zum Beispiel Rinden Kompost an der Veredelungsstelle von der Basis des Triebs aus etwa 15 Zentimeter hoch anhäufeln. Eine zusätzliche Abdeckung mit Tannenreisig schützt die Rosen Triebe vor kaltem Wind

Blumen und Stauden

Alle winterharten Frühlingsblüher sollten schon im Herbst gepflanzt werden. Vor allem die Zwiebeln der Blumen, die den Garten im nächsten Frühjahr verschönern sollen, müssen in die Erde. Beim Einstecken der Zwiebeln ist darauf zu achten, dass sie mit ausreichend viel Erde bedeckt sind aber auch nicht zu tief gepflanzt werden. Die Pflanztiefe sollte etwa zwei Durchmesser der Zwiebel.betragen. Die meisten üblicherweise angebotenen Stauden sind zwar winterhart, im Winter sollten bei starken Frösten zusätzlich geschützt werden. Weil Dahlien zum Beispiel keinen Frost vertragen, werden

sie im Herbst ausgegraben und dann frostfrei, trocken und dunkel bis zum nächsten Frühjahr gelagert.

Wasserpflanzen

Rosen schneidenWenn Sie einen Teich mit Wasserpflanzen besitzen, müssen Sie sich im Herbst auch darum kümmern. Seerosen dürfen nicht einfrieren und sollten deshalb auf eine Wassertiefe von mindestens fünfzig Zentimeter gesetzt werden. Immergrüne Schwimmpflanzen in heimischen Teichen wie die Wasserhyazinthe oder der Wasserfarn stammen oft aus tropischen Ländern und sind deshalb nicht winterhart. Wenn  man einen frostfreien Wintergarten hat oder ähnliche Aufbewahrungsmöglichkeiten für diese Pflanzen hat, kann man sie gut in Wasserschalen überwintern lassen. Auf jeden Fall sollte man diese Arten im Herbst aus dem Teich entfernen, damit Sie die abgestorbenen Pflanzen im Frühjahr nicht mühsam aus dem Teich entfernen müssen.


Pflanzenschutz im Herbst für den Ziergarten


Rasen: Der grüne Teppich benötigt in Vorbereitung auf den Winter viel Kalium. Kalium ist wichtig für den Wasserhaushalt der Pflanzen, senkt die Frostanfälligkeit und vermindert Winterschäden.

Insgesamt werden die Rasengräser widerstandsfähige. Verwenden Sie spezielle Herbstrasendünger.

Wühlmäuse: Blumenzwiebeln sind die Leibspeise der Wühlmäuse, vor allem jetzt im Herbst, wenn die Gemüsebeete weitgehend geräumt sind und die Nagetiere ihre Speisekammern für den Winter füllen müssen. Am besten, Sie verwenden zur Bekämpfung Kastenfallen aus Holz oder Kunststoff. Eine etwa einfachere Alternative dazu sind Wühlmausköder.

Unkraut: Jäten Sie im Herbst noch einmal alle Beete durch und bedecken Sie freie Flächen mit Mulchkompost oder Rindenmulch, mindestens 5 cm dick. Dann werden im kommenden Frühjahr weniger Unkräuter keimen. Achtung: Wo Blumenzwiebeln gesetzt sind, besser keine Mulchschicht aufbringen, weil die Frühblüher dann ebenfalls schlechter austreiben.