Abwehrkräfte mit Hausmitteln stärken und steigern

Abwehrkräfte mit Hausmitteln stärken und steigern

Noch gibt es warme Stunden, aber immer öfter weht nun ein kalter Wind oder ein plötzlicher Regenguss erwischt uns. Das herbstliche Wechselwetter sorgt dafür, dass Bakterien und Viren wieder leichteres Spiel haben.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Fieber warten auf ihre Chance.

Deshalb ist es wichtig, jetzt die körperlichen Abwehrkräfte fit zu machen. Das macht sogar Spaß, weil wir uns dabei verwöhnen sollen. Warme Bäder und Bewegung im Freien gehören neben anderem nämlich zu unseren Fit- Tipps.


/>Nebenbei Vitamine tanken

Tee hat jetzt Hochsaison, weil er wärmt und entspannt. Viele Früchtetees stecken dazu voller Vitamine, die den Körper fit machen. Grüner Tee ist extrem reich an Pflanzenstoffen, die freie Radikale abwehren und so unter anderem die Körperzellen schützen. Prima Nebeneffekt: Wer viel trinkt, hilft dem Körper, Giftstoffe auszuschwemmen.

Clever Lagen- Look

Drinnen ists warm, draußen pfeift der Wind: Jetzt ist Aktion Zwiebel angesagt. Viele Lagen übereinander sind modisch und gesundheitlich im Trend. So kann man mal eine Jacke oder einen Pulli an- oder ausziehen. Damit man nicht verschwitzt und in der Kälte doppelt friert.

Melisse blockt Grippe ab

Schon im Mittelalter war Melisse ein bewährtes Heilmittel der Klostermedizin. Eine aktuelle Studie belegt, dass ihre ätherischen Öle sogar Viren in Schach halten können, die grippale Infekte auslösen. Bei aufkeimender Erkältung reichen täglich 10 ml Melissengeist mit der
doppelten Menge Wasser verdünnt (zum Beispiel von Klosterfrau).

Bäder wirken doppelt

Eine Auszeit in der Badewanne ist pure Entspannung. Wenn der Stress abfällt, bekommt der Körper neue Power. Je nach Badezusatz kann man sich zusätzlich Gutes tun: Etwas Lavendelöl sorgt für ruhigeren Schlaf. Ein Erkältungsbad vertreibt die Anzeichen eines Schnupfens.

Mit Homöopathie gegen Infekte

Die Nase läuft der Kopf dröhnt, der Körper wird heiß: Nicht jeder grippale Infekt geht vorüber. Bei den ersten Anzeichen können homöopathische Mittel oft noch das Schlimmste verhindern.

Kürbis gibt neuen Schwung

Das leckere Herbst - Gemüse Kürbis kann man häufiger auf den Tisch bringen: In Kürbisfleisch und -kernen stecken jede Menge Vitamine und Mineralstoffe, darunter viel vom Abwehr- Star Zink.

Licht weckt gute Laune

Wann immer es geht, sollte man sich draußen bewegen, zu Fuß oder auf dem rad. Denn tageslicht aktiviert die Ausschüttung von Glückshormonen im Körper. Das ist der beste Schutz vor einem Herbst- Blues.

Hirschtalg schützt die Füße

Jäger reiben sich seit jeher die Füße gegen Blasen mit Hirschtalg ein. Für die Herbstwanderung im festen Schuhwerk gibt es jetzt eine duftende Lotion mit diesem Wirkstoff.

Auf warme Sohlen setzen

Kalte Füße schwächen die Abwehr. Vor allem Frauen die zu Blasenentzündung neigen, wissen das aus leidvoller Erfahrung. Deshalb: Sandalen besser fürs nächste Jahr wegpacken und rein in die Wollsocken.

Ananas räumt Nebenhöhlen auf

Bromelain ist ein Enzym, das Schleimhäute abschwellen lässt. In der Ananas steckt besonders viel davon. Es wirkt sanft gegen Nasennebenhöhlenentzündungen. Weil Bromelain vor allem im Strunk der Tropenfrucht steckt, sollte man im Ernstfall besser

zu Extrakten des Enzyms greifen.

Bücken und sammeln macht fit

Ob Pilze oder Kastanien: Jetzt kann man in den Wald fahren und sammeln, was die Natur zu bieten hat. Jedes Bücken wirkt dabei wie eine Kniebeuge. Im Sammelfieber merkt man nicht mal die Anstrengung. Und als Belohnung gibts abends auch noch eine leckere Pilzmahlzeit oder eine schöne Herbst- Deko.

Korea- Ginseng als Schutzschild

Ginsenoside heißen die Abwehrstoffe, mit denen sich die Heilpflanze selbst gegen Infektionen schützt. Genau die helfen auch uns, Viren und Bakterien abzuwehren. Besonders viele davon stecken in der Wurzel des koreanischen Ginsengs.

Joghurt pflegt die Darmflora

Eine gesunde Darmflora stabilisiert auch das Immunsystem.  Milchsäurebakterien bieten dort einen guten Schutz gegen Erreger aller Art. Mehrere Wochen lang täglich ein Becher Naturjoghurt, zum Beispiel mit Honig gesüßt, reicht schon, um die gewünschte Wirkung zu erzielen.