Gesunde Ernährung im Winter- Vitamine & Co - Gesundheit

Gesunde Ernährung im Winter- Vitamine & Co

Die Nase tropft, die Haut ist spröde, und morgens kommen Sie einfach nicht aus den Federn? Dann fehlen Ihnen vielleicht nur ein paar Vitamine.

Denn gerade im nasskalten Winter versorgen wir uns nicht ausreichend mit den wichtigen Bio- Stoffen.

Wie gut, dass man heute weiß, wie man die körpereigenen Speicher schnell wieder voll.

Vitamin C vertreibt lästige Erkältungen

Das wasserlösliche weiße Pulver, auch Ascorbinsäure genannt, ist das bekannteste Vitamin. Es hilft

vor allem dabei, Erkältungen abzuwehren. Vitamin C festigt aber auch das Bindegewebe der Haut und beugt auf diese Weise der frühzeitigen Hautalterung vor. Außerdem kurbelt es den Fettstoffwechsel an und wirkt als genialer Fatburner. So schmelzen die überflüssigen Pölsterchen noch schneller.

Vorkommen: In puncto Vitamin- C- Gehalt ist der Sanddornsaft kaum zu schlagen. Ein Glas davon enthält sogar das Vierfache unseres Tagesbedarfs. Wer keinen Sanddorn mag, kocht im Winter und Frühjahr möglichst häufig Gerichte mit Kohl oder nascht exotische Früchte wie Papaya, Kiwis und Apfelsinen.

Vitamin A hilft bei trockener Haut

Am bekanntesten ist seine Wirkung als Augen- Vitamin. Retinol, so der wissenschaftliche Name, ist am Sehvorgang beteiligt. Es ist aber auch für die Instandhaltung der dünnen Zellgewebe verantwortlich, die sowohl die sichtbare Haut bilden als auch die inneren Organe bedecken. Ein Mangel macht sich zunächst durch rissige Haut sowie Nachtblindheit bemerkbar.

Vorkommen: Die größte Menge an Vitamin A steckt in der Leber. Kalbsleber deckt zum Beispiel das 2700- fache unseres Tagesbedarfs. Mit großem Abstand folgen Möhren und Lebertran. Auch Eier liefern uns Vitamin A. Allerdings müssten wir täglich rund zehn Stück essen, um
unseren Bedarf zu decken.

Folsäure regt den Stoffwechsel an

Dieses Vitamin kommt sogar reichlich in unseren Lebensmitteln vor. Allerdings in einer Form, die der Körper schlecht aufnehmen kann. Der Rest übersteht langes Kochen schlecht. Deshalb können wir das Angebot an der Folsäure nur zu knapp 20 Prozent nutzen. Wir brauchen also umso mehr davon. Folsäure ist an der Bildung neuer Zellen beteiligt und kurbelt damit den Stoffwechsel an. Gemeinsam mit dem Vitamin B12 hilft es bei der Produktion von roten Blutkörperchen. Bei einem Mangel fühlt man sich müde, und die Verdauung stockt.

Vorkommen: Leber vom Rind, Grünkohl, Hefe und Spinat sind die Spitzenreiter. Gefolgt von Endiviensalat und Fenchel.

Biotin - Erholungskur gegen sprödes Haar

Biotin gilt als das Schönheits- Vitamin schlechthin, denn es sorgt für glatte Haut, fülliges glänzendes Haar und feste Fingernägel. Außerdem macht es gute Laune. Ist die Darmflora gesund, brauchen wir uns über einen Biotinmangel keine Sorgen machen. Die Darmbakterien stellen dieses Vitamin selbst her. Doch schon ein Glas Schnaps, ein Würfel Zucker oder eine Antibiotikatablette können das Gleichgewicht der Darmflora stören.

Vorkommen: Biotin kommt reichlich in frischer Hefe vor, und damit auch in Bier. Außerdem steckt es in Leber, Eigelb, Tomaten und Sojabohnen.

Niacin macht müde Muskeln munter

Sie sind müde, schlapp und leiden unter immer wiederkehrenden Hautentzündungen? Das könnte ein Niacinmangel sein. Auch Kopfschmerzen, Schlafstörungen und Zerstreutheit gehören zu den Symptomen. Niacin

ist ein echtes Multitalent, das unser Körper für beinahe alle Funktionen braucht. Es hält sogar das Herz- Kreislauf- System gesund, indem es den Cholesterinspiegel reguliert und unsere Muskeln mit Energie versorgt. Genau der richtige Mix, um für Nordic Walking oder Radfahren fit zu sein.

Vorkommen: Niacin kommt vor allem  in fetten Lebensmitteln vor, wie Erdnüssen, Leber und in Thunfisch. Aber auch Geflügel und grüne Erbsen enthalten nennenswerte Mengen.

Vitamin B6 für einen stabilen Kreislauf

Ein Mangel an Vitamin B6 kommt bei uns besonders häufig vor. Jeder sechste Bundesbürger leidet darunter, meist ohne es zu wissen. Der Grund: Stress, Leistungsdruck und Existenzsorgen verschlingen das Vitamin. Das Pyridoxin, so sein wissenschaftlicher Name, stabilisiert den Kreislauf, hellt die Stimmung auf und lindert nervöse Störungen. Geraten Frauen in der Menopause in einen Vitamin- B6- Mangel, kann dies den Abbau der Knochensubstanz beschleunigen.

Vorkommen: Alle, die gern Lachs essen, dürfen sich freuen, in seinem butterzarten Fleisch steckt besonders viel Niacin. Gleich danach kommen Rinderleber, Sojabohnen, Nüsse, Linsen und Hühnerfleisch.