Grippe typische Symptome und Anzeichen

Grippe typische Symptome und Anzeichen

Die für Herbst und Winter so typischen nasskalten Tage sind der ideale Nährboden für heftige Erkältungen bis hin zur gefährlichen Virusgrippe.

Woran man eine Erkältung von einer Grippe unterscheidet, wie man vorbeugt, wie Sie Ihr Immunsystem gegen die Viren fit machen können erfahren Sie bei uns.

Bei einer echten Grippe beginnt die Erkrankung ganz plötzlich. Kopf-, Gliederschmerzen treten auf, Halsschmerzen, Schnupfen, Schüttelfrost, Husten kommen hinzu. Die Körpertemperatur beträgt 39 Grad und mehr. Eine einfache Erkältung ist harmloser.

Die Viren befallen nur die oberen Atemwege wie Nasen- und Rachenraum.

Es gibt drei verschiedene Typen von Grippeviren. Die Viren verändern ständig ihr
Aussehen. Und da sie sich äußerst raffiniert tarnen, kann unser Immunsystem sie gar nicht oder erst sehr spät erkennen und bekämpfen. Die Viren können sich deshalb eine Zeit lang ungehindert vermehren und ausbreiten.
Der Grippevirus vermehrt sich in einer Wirtszelle. Neue Viren schwärmen aus und infizieren die nächste Zelle.

Durch die so genannte Tröpfcheninfektion, kann man sich sehr leicht anstecken. Wenn eine infizierte Person niest oder hustet, versprüht sie Tröpfchen mit Grippeviren in die Luft. Atmet man diese ein, kann es sehr leicht zur Ansteckung kommen.

Der beste Schutz vor Ansteckung

Man kann sich schützen, zumindest teilweise. Da Grippekranke gesunde Mitmenschen schon zwei Tage vor Ausbruch der eigenen Symptome anstecken, sollte man, sobald die ersten Grippefälle bekannt werden, große Menschenansammlungen (zum Beispiel in Bahn oder Bus) und engen Kontakt zu anderen meiden. Oder: Wer die staunenden Blicke anderer erträgt, kann vorsorglich einen Mundschutz wie die Japaner tragen.


Wie helfe ich mir, wenn mich die Grippe trotzdem erwischt hat?

Vor allem sollte man sich ins Bett legen, um den Kreislauf zu entlasten. Fieber sollte erst dann bekämpft werden wenn es 39 Grad übersteigt. Die Überhitzung des Körpers tötet die Viren am schnellsten. Steigt das Fieber noch höher, sollte man es unbedingt senken. Bewährt haben sich kalte Wadenwickel, vor allem bei Kindern.

Grippe, wer sollte sich impfen lassen?

- Über 60- Jährige sollten sich impfen lassen. Ihr Immunsystem ist mit der Bekämpfung von Grippeviren meist überfordert.
- Wer viel mit Menschen zu tun hat, sollte sich mit einer Impfung schützen. Die Viren verbreiten sich blitzschnell dort, wo viele Menschen (zum Beispiel in Bus oder Bahn) zusammenkommen.
- Wer Bluthochdruck oder Diabetes hat, sollte sich impfen lassen, denn diese Menschen haben schwache Abwehrkräfte.
- Keine Impfung bei Kindern unter 6 Jahren. Sie bekommen Grippe meist nur in schwacher, ungefährlicher Form.