Wespenfalle herstellen

Wespenfallen herstellen Die Echten Wespen, wie sie in elf Arten in Mitteleuropa vorkommen sind eine Unterfamilie der Faltenwespen, von denen es weltweit 61 Arten gibt. Zu den so genannten Echten Wespen gehören auch die Deutsche und die Gemeine Wespe, die in Deutschland vorkommen. Die beiden Arten bilden große Völker und sind die einzigen Arten, die Menschen gegenüber zudringlich werden und auch an menschliche Nahrung heran gehen.

Dabei können sie unter Umständen sogar Bakterien wie Escherichia coli und Salmonellen auf die  menschliche Nahrung übertragen. Der Stich von Wespen führt bei einigen Menschen zu einer allergischen Reaktion.



Will man trotz Wespen entspannte Mahlzeiten im Garten oder auf der Terrasse oder dem
Balkon
zu sich nehmen, kann man eine Wespenfalle herstellen und zwar aus einfachsten Mitteln. Man benötigt eigentlich nur eine Glasflasche, die man mit Essig- oder Zuckerwasser füllt und aufhängt. Die Wespen werden von diesen für sie unwiderstehlichen Flüssigkeiten angezogen und kriechen durch den Hohlraum in den Boden, wo sie nicht mehr heraus kommen.

An Metallaufhängern kann man die Wespenfalle aufhängen. Derartige Vorrichtungen nennt man Fangflaschen. Hängt man sie unter Baumkronen, werden auch die heranreifenden Pflaumen, Mirabellen und andere Früchte vor Wespenfraß geschützt.

Im Handel kann man auch Fallen mit Lockstoffen für Wespen kaufen. Bienen, Hummeln und andere Nützlinge im Garten werden von diesen Lockstoffen nicht angezogen. Das Konzentrat, das in die Fallen gefüllt wird, ist ein natürlicher Lockstoff, von dem neben Wespen auch Fliegen und Mücken angezogen werden. Derartige Wespenfallen nutzen auch etwas, wenn man nicht unbedingt ein Wespennest im Rollladenkasten haben möchte. In einiger Entfernung zum Haus kann man die Wespenfallen aufhängen.

Einmal gekauft oder selbst gebaut, sind die Wespenfallen immer wieder nachfüllbar, wobei die Wirkung bei allen Lockstoffen länger anhaltend ist. Ein Lockstoffwechsel in der Wespenfalle wird in der Regel erst erforderlich, wenn die Flüssigkeitsoberfläche mit gefangenen Schadinsekten fast bedeckt ist.alt