Hilfe gegen Stechmücken – was tun?

Hilfe gegen Stechmücken – was tun?

So sehr wir ihn mögen, den Sommer – er bringt auch manche unangenehme Dinge mit sich. So zum Beispiel die lästigen Stechmücken, die unweigerlich auftauchen, sobald es draußen wieder wärmer wird.

muecken_flManche Menschen sind erfahrungsgemäß mehr, andere weniger für die Stiche anfällig – in jedem Fall sind die Stiche schmerzhaft, unangenehm und daher ist natürlich das beste, man macht den Plagegeistern von vornherein den Garaus. Wenn die Schnaken nämlich erst gar nicht kommen, können sie natürlich auch nicht

stechen. Also: weg mit den Viechern! Bloß wie?


Schnakenplage auf der Terrasse

Auf der Terrasse ist ein beliebtes Anti-Mückenmittel eine Zitronenhälfte, in die zuvor Nelken gesteckt wurden. Schnaken hassen den Geruch von Zitronen genauso wie Eukalyptus, Minze, Lavendel, Anis und Katzenminze. Diese Gerüche als ätherische Öle – verdünnt auf die Haut aufgetragen oder in einer Duftschale aufgestellt – kann auch Wunder wirken.

Auf dem gleichen Prinzip beruhen auch die Duftlampen mit Zitronengeruch.

Auch Salbeiblätter in einer feuerfesten Schale, die zerrieben und verbrannt wurden, haben einen abschreckenden Effekt und sind als Hilfe gegen Stechmücken einsetzbar.

Stechmücken im Haus

Auch hier gilt: am besten ist es immer, wenn die Mücken erst gar nicht ins Haus gelangen, sondern da bleiben wo sie hingehören: im Freien. Das aber ist nur möglich durch vernünftige Fliegengitter. Und zwar überall an den Fenstern, an den Balkontüren, eben überall, wo die kleinen Plagegeister ins Haus gelangen könnten. Ganz dicht sollten sie abschließen, die Mückengitter
und möglichst einfach zu bedienen sein. Es gibt mehrere unterschiedliche Varianten.

Für Balkontüren zum Beispiel Vorhänge, die man zum Durchlaufen auseinander schiebt – wenn es aber windet und der Vorhang wird weggepustet, kann die Schnake problemlos in den Raum gelangen. Besser sind Türen, die man aufklappen kann oder noch besser und vor allem Platzsparend sind Mückenschutzrollos, die sich seitlich aufrollen lassen. Qualität ist hier wichtig: wenn sich das Gitter nicht vernünftig bedienen lässt, ist schnell die Freude vergangen.

Fenster dichtet man am besten dauerhaft mit Mückengittern ab, es gibt günstige, die man mit Klettband befestigt oder aufwendiges mit Rahmen. Manche Fensterhersteller bieten bei den Fenstern von vornherein integrierte Insektenschutzgitter an – eine feine Sache.muecken2_fl

Auch im Haus kann man übrigens die oben genannten ätherischen Öle einsetzen: in Schälchen, auf die Wäsche gesprüht oder auf Glühbringen geträufelt.

Doch eine Mücke im Haus?

Wer ganz sichergehen will, hängt sich übers Bett ein Moskitonetz. Hier hat man dann vermutlich wirklich die Nacht über Ruhe vor Stechmücken. Genauso hilfreich ist ein Mückenschutzmittel, genannt Repellent, welches abends vor dem Schlafengehen aufgetragen wird. Allerdings helfen bei weitem nicht alle gleich gut. Dieses sind erhältlich als Roll-on, Spray, oder Creme. Das ist letztendlich Geschmackssache.

Hilfreich ist es auch immer, unbedingt das Licht im Haus auszulassen, wenn die Fenster (ohne Insektenschutz) geöffnet sind – Schnaken lieben ja bekanntlich das Licht – und schwupps, sind sie in Scharen im Haus!

Wenn sie dann doch zusticht, die Mücke?

Am besten hilft kühlen, Spucke, sogar Zahnpasta lindert den Juckreiz, eine halbierte

Zwiebel, die man auf den Stich hält oder natürlich ein Mittel gegen Insektenstiche aus der Apotheke ist meist sehr schnell wirksam. Es gilt. So schnell wie möglich etwas dagegen unternehmen, damit der Schmerz gleich gelindert wird. Und – auch wenn´s schwer fällt – nicht kratzen! Es könnten sonst tatsächlich Narben entstehen.

Man kann zwar viel tun, um Mückenstiche zu verhindern – aber ganz vermeiden lassen sie sich eben leider nicht.