Mittel gegen Stechmücken - was hilft?

Mittel gegen Stechmücken - was hilft?

Kaum wird es wärmer, sind auch die ungeliebten Quälgeister mit dem Namen Stechmücken wieder da. Sie rauben uns den Schlaf und saugen unser Blut. Ihre Stiche jucken bis ins Unerträgliche und manchmal entzünden sie sich sogar und haben weitreichende Folgen.

muecken_flDabei gibt es doch viele Mittel gegen Stechmücken, nur leider helfen nicht alle.

Neben althergebrachten Hausmitteln gibt es natürlich auch die chemische Keule. Aufgrund des großen Angebotes ist man aber häufig verunsichert, zu was man greifen sollte.

Immerhin kann von einem Mückenabwehrmittel eine ungleich größere Gesundheitsgefahr ausgehen als von der Mücke selbst. Was ist also nun das Richtige?

Natürliche Abwehr gegen Stechmücken zum Auftragen auf die Haut

Nur die weiblichen Tiere benötigen Blut, die Männchen dagegen sind für Mensch und Tier harmlos. Die Weibchen brauchen eine Nahrung mit hochkonzentrierter Energie. Diese stecken sie in ihre Nachkommen. Die Eier legt das Weibchen im Wasser ab. Es entwickeln sich daraus Larven, die als vollentwickelte Mücken das Wasser nach einiger Zeit verlassen.

Dann beginnt der Kreislauf der Fortpflanzung erneut. Seine Anfänge sind im Frühjahr und ziehen sich bis in den Herbst hinein. Solange es warm ist, solange vermehren sich die Stechmücken und stechen uns demzufolge auch.

Bevor man die Suche nach dem geeigneten Mittel gegen die Plagegeister beginnt, sollte man darüber nachdenken, wo man sie abwehren möchte. Will man im Freien vor ihnen sicher sein, soll das Haus mückenfrei werden oder will man den Körper direkt vor den Angriffen schützen.

Zur Anwendung auf der Haut werden aktuell sehr gerne Repellents verwendet. Sie sind so etwas wie ein Deodorant, welches durch seine Duftstoffe die Mücken fernhält. Es gibt sie als Roll-on in Form von
Sticks, als Sprays, als Pflaster und als Lotionen. Entscheidet man sich für Lotion, Spray oder Roll-on muss man beim Auftragen sehr sorgfältig arbeiten. Jede zu schützende Hautstelle muss mit dem Mittel versorgt werden.

Vergisst man nur das kleinste Fleckchen, stürzen sich die Blutsauger auf dieses. Das Pflaster hat eine großflächige Wirkung. Es wird gemäß Packungsbeilage an einer geeigneten Stelle aufgebracht. Repellents sind in Drogerien und Apotheken erhältlich.

Des Weiteren gibt es eine Reihe von ätherischen Ölen, welche Stechmücken im wahrsten Sinne des Wortes nicht riechen können. Dazu zählen zum Beispiel Lavendel, Zitrone und Katzenminze. Sie dürfen aber nicht unverdünnt auf die Haut gegeben werden. Am besten mischt man sie im Verhältnis 1:4 mit seiner Körperlotion oder eine Hautcreme.muecken2_fl

Mückenabwehr im Haus

Natürlich kann man sich nun nicht während des gesamten Sommers mit den oben genannten Hausmitteln einreiben. Für einen störungsfreien Abend im Freien sind sie aber gut geeignet. In Haus gibt es selbstverständlich ebenfalls eine große Anzahl von Mitteln, die effektiv gegen Mücken sind. Das einfachste und vielleicht auch Beste ist es, die Mücken gar nicht erst hineinzulassen.

Das wird durch Anbringen von Insektenschutzgittern möglich. Sie verhindern, dass Mücken und jedes andere Getier in die eigenen vier Wände gelangen können. Manche mögen aber solche Schutzgitter überhaupt nicht. Sie müssen sich trotzdem den Stechmücken nicht schutzlos ausliefern. Duftlampen mit den

entsprechenden ätherischen Ölen versehen halten Mücken auch innerhalb des Hauses zuverlässig fern.

Ätherisches Öl kann man ferner auf Bettwäsche, Glühbirnen und die Kleidung geben. Es hat dann eine ähnliche Wirkung. Lavendel, ein Schälchen mit Essigessenz, Duftgeranien oder Tomatenpflanzen auf dem Fensterbrett riechen für Mücken gleichfalls derart unangenehm, dass sie lieber fernbleiben.

Zum Schluss noch ein Wort zu chemischen Mitteln. Davon gibt es mehr als genug, ob man sie allerdings verwendet, sollte man ausgiebig prüfen. Als erstes sollte man die Mückenabwehr immer auf natürlichem Wege versuchen. Chemie hält die Mücken nicht nur fern, es tötet sie auch. Daraus kann man bereits entnehmen, dass diese Mittel unter Umständen für die eigene Gesundheit nicht förderlich sind.