Wespenplage - was haben wir dieses Jahr zu erwarten?

Wespenplage - was haben wir dieses Jahr zu erwarten?

So schön der Sommer auch ist - er bringt aber zwangsläufig immer auch eines mit sich: die ungeliebten Insekten, wie zum Beispiel die lästigen Schnaken oder aber auch die Wespen, die uns mit noch schmerzhafteren Stichen plagen.

wespennest7_flMit großem Respekt und Unbehagen sehen viele Gartenfreunde der Wespensaison entgegen: kaum ist etwas Essbares ausgepackt, sind sie auch schon da, die schwarz-gelben Plagegeister. Egal, ob wir Süßes im Gepäck haben oder auch Fleisch:

begehrt sind viele Speisen, die auch die Menschen gerne verzehren. Außerdem sind Wespenstiche nicht nur schmerzhaft, immerhin gibt es auch einige Menschen, die gegen deren Stiche allergisch reagieren. Und das kann dann tatsächlich zum gesundheitlichen Problem werden, wenn man nicht schnell genug handelt.

Hochsaison haben Wespen normalerweise ab Juli bis in den September hinein. In diesen Monaten ist die Wespenplage am schlimmsten. Wer von einer Wespe umschwirrt wird, sollte es tunlichst vermeiden, aufgeregt uns sich zu schlagen oder hin und her zu wedeln - das macht die Tiere nur unnötig aggressiv. Am besten sind immer langsame, bedächtige Bewegungen. 

Wie viele Wespen haben wir kommenden Sommer 2011 zu erwarten?

Ob ein harter Winter nun die Anzahl der Insekten reduziert oder nicht, daran scheiden sich die Geister. Der letzte Winter war extrem hart, der
Winter davor allerdings war es ebenfalls und im Sommer 2010 gab es  dennoch mehr als genug Wespen, die unterwegs waren und eine große Anzahl von Wespennestern. Daher kann man möglicherweise für dieses Jahr ähnliches erwarten. Ausschlag gebend sind nämlich unter Umständen nicht nur die vorherrschenden Temperaturen im Winter, bei denen dann die Brut möglicherweise beschädigt oder zerstört wird. Genauso entscheidend ist die Dicke der Schneedecke: diese wirkt isolierend und kann verhindern, dass der Boden darunter zu sehr gefriert - dies käme dem Wespennachwuchs wiederum zugute. 

wespeNegativ für die bald schlüpfenden Wespen ist oftmals auch ein plötzlich neu auftretender Frost im April oder Mai, vor allem wenn es zuvor bereits sehr warm war. Ein verregneter Frühling wirkt sich auch dezimierend aus - dies allerdings kann man vom Frühjahr 2011 wahrlich nicht behaupten. Es hat sehr selten geregnet und war überdurchschnittlich sonnig. Allerdings war der vergangene Winter sowohl für eine längere Periode sehr kalt, ebenfalls aber lag einige Wochen eine dicke Schneedecke. Genaue Prognosen für eine zu erwartende Wespenplage im kommenden Sommer lassen sich also nicht machen, hoffen wir einfach mal das Beste.

Aber dennoch sollte man nicht vergessen: Wespen stehen unter Schutz und wollen im Prinzip absolut nichts von uns Menschen. Außer ein bisschen Nahrung für ihren Nachwuchs. Wer also im Freien picknickt oder isst, tut gut daran, diverse Lebensmittel, die so beliebt sind am besten abzudecken. 

Falls man doch einmal gestochen wird: am besten Spucke oder eine halbierte Zwiebel oder aber auch einen Eiswürfel draufdrücken. Wer im Mundraum gestochen wird oder auch prinzipiell allergisch gegen Wespenstiche ist, sollte jedoch eines tun: schnellstens zum Arzt. Denn hier ist beides mal nicht mit zu Spaßen und Eile geboten.