Pool im Garten bauen - Massiv oder aus Kunststoff?

Pool im Garten bauen - Massiv oder aus Kunststoff?

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Diese alte Volksweisheit lässt sich in der Tat sehr gut auch auf den Bau eines eigenen Swimmingpools im heimischen Garten anwenden.

Denn warum sollte man bei gutem Wetter noch zum Badesee fahren oder vielleicht sogar in sonnige Gefilde verreisen, wenn es doch auch daheim schön, idyllisch und vor allem aufregend sein kann?

Denn ein eigener Pool im Garten ist sehr wohl ein

Garant für spritzige Abwechslung und urlaubsähnlichen Ferienspaß. Fakt ist, dass ein solcher Pool in jedem Fall für mehr Lebensqualität sorgt.

Grund genug also, einen den individuellen Wünschen und Ansprüchen entsprechenden Bausatz im Baumarkt bzw. im Fachhandel zu erwerben und daraus zusammen mit einigen handwerklich begabten Helfern die Grundlage für ein feucht-fröhliches Schwimmvergnügen im heimischen Garten zu erbauen.

Welcher Pool ist geeignet?

Natürlich stellt sich im Zuge dessen oftmals die Frage, ob eher ein Swimming-Pool massiver Bauweise in Frage kommt, oder ob stattdessen doch eher ein Kunststoff-Pool die bessere Alternative darstellt. Dies hängt sicherlich maßgeblich von der jeweiligen Wahl des Standortes ab, denn nicht jeder Bereich im Garten eignet sich gleich gut für einen Massivbau-Pool.

Denn der erfordert unter anderem weitaus tiefere Grabungen, als dies bei einem Kunststoff-Pool der Fall ist. Um also beispielsweise Abfluss- oder Elektroleitungen im Rahmen des Pool-Baus nicht in Mitleidenschaft zu ziehen, bietet sich ein flexibler Kunststoff-Pool geradezu an.

Überhaupt eignet sich Letzterer aus Kostenersparnisgründen,
aber auch aus Gründen der Flexibilität besser, als die Massivbau-Variante. Nicht nur, dass die Anschaffungskosten weitaus niedriger sein können, sondern insbesondere auch die Tatsache, dass der Kunststoff-Pool bei Bedarf rascher abgebaut bzw. entfernt werden kann, spricht nach Meinung vieler Hobbygärtner für sich.

Poolvarianten

Diesbezüglich unterscheidet man übrigens grundsätzlich zwei Pool-Varianten: zum einen das Modell, welches schlicht und einfach auf der dafür vorgesehenen Fläche in den Außenanlagen aufgestellt und mit Wasser befüllt wird, andererseits erfreuen sich hingegen moderne Kunststoff-Pools einer großen Beliebtheit, für die zuvor im Boden eine gewisse Vertiefung geschaffen werden muss, um so für zusätzliche Stabilität und Stand zu sorgen.

Im Gegensatz zum massiven Pool können die (meist verzinkten) Stahlumrandungen ineinander montiert und anschließend mit Unterleg-Vlies, Folien sowie auch mit speziellen Filtersystemen ausgestattet werden.

Natürlich empfiehlt es sich - ganz gleich, ob Massivbau- oder Kunststoff-Pool - schon im Vorfeld darauf zu achten, dass der gewählte Standort möglichst ebenerdig ist. Ist dies aber nicht gegeben, sondern ist das Areal leicht abschüssig, so müssen diese Schräglagen durch Abgraben der vorhandenen Unebenheiten explizit beseitigt werden.

Wichtige Details beim Poolbau

Darüber hinaus sollte der Pool selbstverständlich wind- und sichtgeschützt aufgestellt werden. Nichtsdestotrotz spielt in diesem Zusammenhang vor allem der Abstand etwaiger, vorhandener Bäume und Sträucher eine wichtige Rolle.

Von ebenso entscheidender Bedeutung ist zugleich der Aspekt, dass möglichst viel Sonne am Pool-Standort vorhanden sein sollte. Denn wer schwimmt schon gern im Schatten? Ist der optimale Standort für den Pool erst gefunden, so ist es ratsam, diesen zunächst zu verdichten und zu ebnen.

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Denn zu berücksichtigen ist, dass die Fläche später über einen langen Zeitraum hinweg eine Belastung von etwa einer Tonne je Quadratmeter (!) aushalten muss. Nach einem - zugegeben oftmals recht zeitaufwändigen - Arbeitsaufwand kann man sicher sein, künftig viel Freude an dem in Eigenregie errichteten Pool zu haben. Der Sommer kann kommen.