Schwimmbecken / Swimmingpool im Garten

Schwimmbecken / Swimmingpool im Garten Der eigene Pool im Garten, lohnt sich diese Anschaffung? Ein eigener Pool im Garten ist zugegeben nicht ganz billig, aber welches größere Hobby ist das denn schon? Von der Kostenseite aus sollt man die Anschaffung eines Schwimmbeckens für den eigenen Garten erst einmal nicht betrachten. Zuerst sollte man für sich selbst formulieren, warum man denn ein eigenes Schwimmbecken haben möchte, warum dies ein Traum ist. Oder aus welchen Gründen man sich diesen Wunsch erfüllen möchte.

Ein Schwimmbecken im eigenen

Garten ist ganz klar ein Luxus, dessen sollte man sich bewusst sein. Jedoch lohnt sich dieser Luxus für die eigene Gesundheit auf jeden Fall. Rückenproblemen kann so vorgebeugt werden, beziehungsweise die Therapie unterstützt werden und auch Schmerzen gelindert werden. Vor allem Personen mit sitzenden Tätigkeiten sollten ja regelmäßig schwimmen. Schwimmen ist ja bekanntermaßen eine Sportart die die Wirbelsäule entlastet. Trotzdem werden Sie von den Krankenkassen keinen Zuschuss für den Bau eines Schwimmbeckens erhalten. Dies ist eine Investition die Sie für sich selbst tätigen, für die eigene Gesundheit, sofern dies Ihr Antrieb ist, Ihr Motor für ein eigenes Schwimmbecken.

Ich kenne Leute, die gehen jeden Morgen schwimmen. Jeden Tag, sieben Mal in der Woche. Bei Wind und Wetter, in einem kleinen Schwimmbecken in ihrem eigenen Garten und dies schon seit mindestens fünfzehn Jahren. Das Schwimmbecken ist inzwischen überdacht und war schon immer beheizt. Dieses Paar hatte sich dazu entschlossen ein Schwimmbecken im Garten zu bauen, weil sie nicht mehr jeden Tag ins Schwimmbad fahren wollten.

Andere möchten ein eigenes Schwimmbecken haben um sich zu entspannen. Ab und an schwimmen zu können, und sonst am Pool liegen zu können und das Leben genießen. Andere wiederum möchten Ihren Kindern die Möglichkeit bieten schwimmen zu können.

Die Motivation ein eigenes
Schwimmbecken im Garten bauen zu lassen, oder selber zu bauen ist wirklich unterschiedlichster Art. Die Kosten sind heutzutage jedoch überschaubar, solange man nicht die teuerste Ausführung im Design und in Edelstahl möchte.

Bei der Vorplanung sollten Sie jedoch auch die Folgekosten bedenken, und die Arbeit, die ein Schwimmbecken mit sich bringt. Soll Ihr Schwimmbecken keine Überdachung bekommen, dann müssen regelmäßig Blätter, kleine Insekten und so weiter entfernt werden. Die Wasserqualität muss überprüft werden. Sie müssen mit Chemikalien hantieren. Das eine kostet Zeit, das andere Geld. Ist das Schwimmbecken beheizt, in unseren Breitengraden sollte ein Schwimmbecken beheizt sein, sonst ist der Nutzungszeitraum, die Zeit in welcher sie das Schwimmbecken letztendlich genießen können, sehr, sehr eingeschränkt. Wie möchten Sie denn das Schwimmbecken beheizen, konventionell oder zum Beispiel mit Solarenergie?
Wenn Sie zu zweitem tendieren, und die Sonnenenergie nutzen möchten, werden Sie sicher schnell feststellen, dass es für die Schwimmbadtechnik wunderschöne Lösungen gibt, die auch wiederum nicht teuer sind. Und die Kosten für eine konventionelle Heizung haben sich recht schnell amortisiert. Die typischen, und in der Regel nicht so schönen Solarplatten können an der Hauswand, auf dem Dach oder auch in einer speziellen Konstruktion auf der Überdachung des Schwimmbeckens im eigenen Garten angebracht werden. So können Sie dann zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen, die Überdachung

und die Frage, wohin mit den Solarplatten.

Zuletzt vielleicht noch ein paar Worte zu den Kosten. Es kommt zuerst grundsätzlich darauf an, für welche Art Schwimmbecken Sie sich entscheiden. Es gibt Schwimmbecken, da müssen Sie landschaftsgestalterisch nichts an Ihren Garten verändern, Sie stellen Ihr Schwimmbecken einfach auf den Rasen. Andere Schwimmbecken wiederum müssen erst eingegraben werden. Die sind dann natürlich teurer. Und, wenn Sie ihr Bauvorhaben überdenken. Es muss ein kleiner Bagger in Ihren Garten. Richtig schweres Gerät teilweise. Der Rasen wird beschädigt werden, Blumenbeete und vielleicht sogar Bäume. Denken Sie auch an dieses eher logistische Problem.

von Gabriele Sinzig-Freese