Schwimmen lernen - auf Sicherheit achten

Sicherheit beim Schwimmen Wasser zieht Kinder nahezu magisch an. Jedoch ist ein Kind, auch wenn es schwimmen kann nicht vor dem Ertrinken geschützt. Dennoch bietet Schwimmen können eine große Sicherheit.

Denkt man an kleinere Kinder bis ungefähr drei Jahren ist es so, das sie unter Wasser keinerlei Orientierung haben. Ist der Kopf darum einmal untergetaucht, bedeutet auch ein kleiner Tümpel von fünfzehn Zentimeter tiefe eine tödliche Falle. Dies sollte man sich immer vor Augen führen und nicht vergessen, dass größere Kinder, im Wasser schnell die Orientierung verlieren und panisch reagieren, was dann wiederum

ein Verschlucken von Wasser zu Folge hat und im schlimmsten Fall das Ertrinken.

Darum sollte mit Kindern besonders auf die Schwimmsicherheit geachtet werden. Denn Statischtisch betrachtet ist Ertrinken einer der häufigsten Gründe die zu einem tödlichen Unfall bei Kindern führt. Das Alter der Kinder, welches am häufigsten ertrinkt ist unter vier Jahre alt. Die tödlichen Fallen, immer in Kombination mit Wasser und nicht unbedingt mit Schwimmen sind Pfützen, Badewannen, Planschbecken, Gartenteiche Regentonnen, Waschschüsseln und Schwimmbecken. Darum ist es mehr als wichtig, dass man Kinder niemals und auch nicht für einen klitzekleinen Moment unbeaufsichtigt baden, planschen oder schwimmen lässt!

Obwohl hier schon erwähnt wurde, dass Schwimmen können nicht unbedingt vor Ertrinken schützt ist es wichtig, dass Kinder einen qualifizierten Schwimmunterricht besuchen. Und dies am Besten ab einem Alter von drei bis vier Jahren. Denn so verlieren Kinder die Angst vor dem Wasser, lernen aber auch einen
sicheren Umgang mit dem nassen Element. Und, was noch hinzukommt ist, dass Kinder, bei einem guten Schwimmtraining erfahren, wie wichtig es ist, sich das Chlorwasser abzuduschen, nach dem Schwimmen, wie man umgeht mit kalten Wasser und vieles mehr.

Weiter ist es wichtig, dass man Kinder nicht unbeaufsichtigt schwimmen lässt. Und, Hand aufs Herz, wissen Sie was zu tun ist, wenn es zu einem Ertrinkungsunfall kommt? Kennen Sie sich aus mit Mund-zu-Mund-Beatmung? Informieren Sie nicht nur sich, sondern die ganze Familie.

schwimmen lernen Achten Sie darauf, dass die Kinder nicht am Beckenrand toben, Spielsachen die zu Stolperfallen werden können, herumliegen lassen. Schnell ist man mit dem Kopf aufgeschlagen und fällt ins Wasser, verliert die Orientierung, bekommt Panik und schluckt Wasser. Denken Sie daran, Spielsachen am Beckenrand sind nicht nur Stolperfallen, sie wecken auch die Neugierde und den Spieltrieb heraus und schon manches Kind ist beim Herausfischen einer kleinen Gummiente oder ähnlichem im Wasser kopfüber hineingestürzt.
Wenn Kinder noch nicht sicher sind im Wasser, denken Sie an Schwimmhilfen die das Kind nicht behindern aber dennoch tragenden Schutz bieten. Schwimmbrillen können auch von Vorteil sein.

Kinder sollten sich vor den Sprungbrettern fernhalten. Hier ist absolut kein Schwimmbereich in einem Schwimmbecken. Viele schwere Unfälle sind dadurch schon passiert!

Achten Sie darauf, dass Kinder nicht mit vollem Magen schwimmen oder völlig überhitzt ins Wasser tauchen. Auch bei Kindern kann es dabei zu großen Kreislaufproblemen kommen, die dann im Wasser gefährlich werden.
Ach bieten aufblasbare Spieltiere, Luftmatratzen usw. keinen Schutz gegen ertrinken, und schon gar nicht bei unsicheren oder Nichtschwimmen!

von Gabriele Sinzig-Freese