Sonnenschutz im Garten

Sonnenschutz im Garten Sonnenschutz im Garten - der SonnenschirmDen natürlichsten Sonnenschutz im Garten können Bäume liefern. Aber es hat nun ja nicht wirklich jeder einen oder gar mehrere Bäume in seinem Garten stehen. Der Grund dafür ist, dass Bäume durch ihre Wurzeln und ihre Äste insbesondere in einem kleinen Garten auch das für das Graswachstum wichtige Sonnenlicht wegnehmen. Das Ergebnis: Das Gras vermoost zunehmend.

Eine Alternative zu einem Baum bietet da schon ein so genanntes Sonnensegel, denn dieses spendet doch erheblich mehr Sonnenschutz

im Garten als ein oder gar mehrere aufgestellte Sonnenschirme. Bei einem Sonnensegel ist aber zu berücksichtigen, dass dieses kein Regensegel ist, das heißt, es kann zwar gegen Sonne und Abendfeuchtigkeit schützen, sollte aber abgebaut werden, wenn Regen vorhergesagt ist, denn es sollte auf keinen Fall unkontrolliert aufgespannt bleiben, da die Verankerungen ausreißen können und das gegebenenfalls umher fliegende Segel doch erheblichen Schaden anrichten könnte.

Sonnensegel gibt es in verschiedenen Größen und Farben, wobei man sich Sonnensegel bei einigen Herstellern auch nach Maß anfertigten lassen kann, was dann
natürlich ein bisschen mehr kostet. Man kann dabei zwischen Sonnensegel wählen, die ausschließlich per Hand betrieben werden, oder aber Ausführungen, die entweder per Hand oder vollautomatisch mit Hilfe von einem Elektromotor betrieben werden.

Ein Sonnensegel verfügt - richtig aufgestellt - in der Regel über eine hohe Windfestigkeit. Die Befestigung erfolgt durch Federstützen, die in den Gartenboden eingelassen werden. Es gibt auch Modelle, die man mittels Wandbefestigung am Haus anbringt und die auch von einer einzigen Person ohne Hilfsmittel aufgebaut und abgebaut werden können.

Beim Kauf eines Sonnensegels sollte man darauf achten, dass die Bespannung des Sonnensegels aus hochfestem Polyester ist, das eine zusätzliche uv-filternde Beschichtung hat. Sonnensegel sind aufgrund des Materials, aus dem sie hergestellt sind, lichtdurchlässig, was in der Regel einen warmen Gesamteindruck vermittelt, wobei die  ästhetische Form eines Sonnensegels jeder Terrasse eine ganz besondere Note gibt.

Sonnenschirme

Sonnenschirme für Terrasse, Balkon und Garten werden inzwischen in vielen verschiedenen Varianten angeboten. Sie unterscheiden sich in der Form ihres Schirms, der rund, quadratisch oder rechteckig sein kann. Ebenso gibt es Unterschiede in der Aufhängung des Schirms. Kleine Modelle haben ihren Standfuß meist direkt unterhalb des Schirms, während bei den Ampelschirmen der Fuß seitlich versetzt ist, sodass der Raum unter dem Schirm vollständig frei bleibt. Auch bei den Schirmständern gibt es viele Varianten. Man unterscheidet
  • Schirmständer aus Stein oder Beton
  • Plattenständer
  • Bodenhülsen
  • Schirmhalterungen
Die am häufigsten verwendeten Modelle sind sicherlich die Schirmständer aus Beton, Granit oder einem anderen Gestein. Sie sorgen durch ihr hohes Eigengewicht dafür, dass der Schirm bei Wind nicht umgeweht wird. Das gleiche Prinzip wird auch beim Plattenständer genutzt. Er hat jedoch den Vorteil, dass er mit einzelnen Betonplatten beschwert wird, die sich zum Ende des Sommers leicht beiseite räumen lassen. Eine Bodenhülse wird direkt in den Boden einbetoniert und sorgt so für den nötigen Halt. Sie stört zwar am wenigsten, hat aber gleichzeitig den Nachteil, dass sich der Schirm nicht an eine andere Stelle versetzen lässt. Schirmhalterungen benutzt man vor allem auf Balkonen und Terrassen, wo sie

an der Wand oder an einer Mauer- bzw. Balkonbrüstung befestigt werden. Diese Modelle sind daher sehr platzsparend und vor allem für kleine Balkone gut geeignet. Außerdem lassen sie sich mit wenigen Handgriffen wieder entfernen und kommen deshalb häufig auf Balkonen in Mietwohnungen zum Einsatz.