Brennholz richtig lagern - Lagerung
Brennholz richtig lagern zu können, ist ein wenig eine Kunst für sich, denn hierbei sind einige Besonderheiten zu berücksichtigen.
Ist der Stapel Brennholz beispielsweise nicht richtig unterlüftet, ... dann verliert das Holz an Heizwert. Der Heizwertverlust kann hierbei bis zu zehn Prozent ausmachen. Daher ist es wichtig, einen bestimmten Abstand zum Boden einzuhalten, denn so kann feuchte und damit schwere Luft nach unten hin entweichen.
Liegt das Holz direkt auf dem Boden, kann die untere Lage nicht richtig trocken werden und unter Umständen sogar stocken. Das gleiche gilt auch für den Abstand der einzelnen Holzscheite. Sie dürfen ebenfalls nicht zu dicht beieinander liegen, da sonst die feuchte Luft nicht entweichen kann.
Daneben kommt es auch auf die Länge und die Dicke der einzelnen Scheite an. Hierbei gilt grundsätzlich: je kürzer und dünner, desto besser kann das Brennholz trocknen. Auch wenn das Holz später für das Heizen eingesetzt wird, wirken sich dünne und kurze Holzscheite positiv auf den Heizwert aus.
Der beste Aufbewahrungsort für Brennholz zum Trocknen ist ein Unterstand, der über ein Dach verfügt. So ist gewährleistet, dass nicht immer wieder Regen die Holzscheite nass ...
machen kann. Zudem kann man die Holzscheite mit einer Plane abdecken, wobei an hier einen Abstand von Plane und Holz berücksichtigen sollte.
Auch hier muss immer gewährleistet sein, dass die Luft unter der Plane zirkulieren kann, da sonst das Holz nicht richtig trocknen kann. Berücksichtigt man diese Hinweise, dann muss das Brennholz zwischen vier und sechs Monaten lagern, bevor man es verbrennen kann. Erkennen kann man durch getrocknetes Holz daran, dass sich an den Stirnseiten der Scheite Risse auftun. Zudem ist es wesentlich leichter als nasses Holz, da Brennholz während des Trocknens rund zehn Prozent an Volumen verliert.
Auch der Klangtest gibt Aufschluss darüber, ob das Holz trocken ist. Schlägt man wie Scheite aufeinander, dann klackert es hörbar, wenn das Holz durchgetrocknet ist. Um wirklich zu wissen, ob das Brennholz gut durchgetrocknet ist, kann man sich auch ein Messgerät zur Restfeuchtebestimmung anschaffen. Es ist nicht besonders teuer und gibt zuverlässig an, ob das Brennholz trocken ist.
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