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Heizwert von Brennholz typischer Holzarten

Die meistbenutzten Brennholzarten für Kamine sind Fichte, Kiefer, Eiche und Pappel, aber auch Birke, Buche und Esche wird immer wieder gern genutzt.

Der Heizwert ist natürlich nicht bei allen gleich. Das eine Holz brennt schneller und wärmer, ...



das andere brennt lange, aber nicht so warm.

Der Heizwert wird aber auch von der Feuchtigkeit des Holzes beeinflusst. Es ist daher immer ratsam, das Holz so gut wie möglich zu trocknen, sei es durch Lagerung oder durch eine technische Trocknung. Der Feuchtigkeitsgehalt sollte beim Verfeuern unter 20% liegen, um einen möglichst optimalen Heizwert zu erhalten.

Bei der Trocknung sollte noch darauf geachtet werden, dass Nadelhölzer meist einen höheren Wassergehalt aufweisen als Laubhölzer und daher länger trocknen müssen.

Dennoch haben nicht alle Hölzer beim Verfeuern den gleichen Heizwert. Normalerweise weisen Laub- und Harthölzer einen höheren Heizwert auf als Nadel- und Weichhölzer, ausgehend von dem Heizwert pro Raummeter.

Geht man vom Heizwert nach Gewicht aus, so liegen ...



die Nadel- und Weichhölzer vorn, da sie durch den höheren Harz-Gehalt schwerer sind.

Dennoch wird für den Kamin daheim meist Laubholz empfohlen, da es länger und wärmer brennt. Nachteil: Es liegt hinterher wesentlich mehr Asche im Kamin.

In konkreten Zahlen sieht das Ganze dann ungefähr so aus:
Die Fichte hat einen Heizwert von 4,02 kWh pro Kilogramm und einen Heizwert 1330 kWh pro Raummeter. Der Festmeter hat den höchsten Heizwert mit 1910 kWh pro Festmeter.

Die Kiefer hingegen hat einen Heizwert von 4,02 kWh pro Kilogramm, 1520 kWh pro Raummeter und 2170 kWh pro Festmeter.

Die Eiche liegt mit einem Heizwert von 3,86 kWh pro Kilogramm zwar darunter, liegt aber mit 1930 kWh pro Raummeter weit höher als die anderen (Laubholz!). Beim Festmeter kommt der Heizwert sogar auf stolze 2760 kWh pro Festmeter.

Die Heizwerte der Pappel liegen bei 3,86 kWh pro Kilogramm, 1190 kWh pro Raummeter und 1710 pro Festmeter. Somit ist die das qualitativ geringste Holz und wird auch meist nicht empfohlen.



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