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Seite 2 von 2 Licht, Wasser und DüngerDer Lichtmangel:
Reckt sich eine Blume stark zum Licht hin und hat lange, hellgrüne Triebe so leidet sie unter Lichtmangel. An trüben Tagen ist das Licht selbst schon nach einem Meter Entfernung vom Fenster nicht mehr ausreichend – im schlimmsten Fall werden sogar die Blätter abgeworfen um Reserven zu sparen. Manchmal hilft es schon, die Vorhänge beiseite zu ziehen, um die Lichtverhältnisse zu verbessern. Reicht das auch nicht, muss man den Lichthungrigen mit Pflanzenleuchten mehr Tageslicht vorgaukeln. Das Giessen: Grundsätzlich sollte man immer erst dann giessen, wenn sich das Substrat in den obersten Zentimetern trocken anfühlt. Dann aber kräftig und durchdringend wässern und nach zehn Minuten das überschüssige Wasser aus dem Untersetzer oder Übertopf entfernen. „Nasse Füsse“ (= Staunässe) vertragen die wenigsten Pflanzen!!! Das Giesswasser sollte immer Zimmertemperatur haben und abgestanden sein. Ist eine Pflanze schlapp, die Blätter eingerollt und der Wurzelballen durch und durch trocken so ist das eine Reaktion auf eine lange Durststrecke. Hier hilft ein Tauchbad: Den Wurzelballen solange in lauwarmes Wasser stellen bis keine Luftbläschen mehr aufsteigen. Muffig riechendes Erdreich und vergilbte Blätter sind die Folgen von Staunässe. Der immerfeuchten Erde fehlt die Sauerstoffversorgung - die Wurzeln können nicht mehr atmen und beginnen zu faulen. Hier hilft nur sofortiges Umtopfen! Das Düngen: Im Allgemeinen kann das Düngen von Oktober bis Februar ganz eingestellt werden. Ausnahme: Bei „Bleichsucht“ (trotzt optimaler Lichtbedingungen) kann man mit ein wenig Eisendünger nachhelfen. Die Kosmetik: verstaubte Blätter mit einem weichen Tuch abwischen, bei behaarten Blättern einen Pinsel zu Hilfe nehmen. Blattglanzspray auf die gereinigten Blätter gesprüht hinterlässt seidigen Schimmer und wirkt ausserdem vorbeugend gegen Spinnmilben, Schildläuse und weisse Fliege. Das Verwöhnen: Als Stärkungsmittel können wir Zinnkrauttee verabreichen. Die kieselsäurehaltige Lösung stärkt das Gewebe und macht ein wenig robuster und weniger anfällig für Pilzbefall wie Mehltau usw. Auch ein Schlückchen abgestandenes Mineralwasser ist pures Lebenselixier und erquickt unsere Schützlinge. So gerüstet kann die dunkle Jahreshälfte unseren grünen Mitbewohnern nichts mehr anhaben! von Vilma-Sonja Zugmaier
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