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Frostschöden an Zimmerpflanzen und Gartenpflanzen |
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Garten im Winter -
Pflanzen überwintern / überwinterung
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Frostschäden an Zimmerpflanzen und Gartenpflanzen Wer wie ich die Zimmerpflanzen bis Mitte November im Garten oder auf dem Balkon vergessen hat, kennt das Problem: Die Bananenstaude bekommt gelb-braune Blätter, der Oleander lässt seine Blätter schon fallen, und der Melonenkaktus sieht seltsam grün, schlaff und geschrumpft aus. Offensichtlich waren sie mindestens eine Frostnacht zu lange draußen. Nachdem ich sie in wärmere Bereiche gebracht und gründlich gewässert habe, entferne ich gänzlich verfärbte Teile, um Pilz- und anderen Erkrankungen vorzubeugen. Dann bleibt mir nur, abzuwarten. Vielleicht sind genug Zellen erhalten, damit sich die Pflanze regeneriert.
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align="left" hspace="6" alt="Zimmerpflanzen" title="Zimmerpflanzen" border="0" /> Bei Koniferen und immergrünen Stauden sind die einjährigen Triebe und Blätter besonders empfindlich. Wenn sie sich braun färben, ist Vorsicht geboten. Durch Frost geschädigte Triebe werden in der Folge häufig von Pilzen befallen, sie sollten deshalb zurückgeschnitten werden. Färbt sich die ganze Pflanze langsam braun, ist meistens Frosttrocknis die Ursache: Nach länger andauernden Frostperioden ist der Boden, bzw. die Kübelerde noch gefroren. Wenn dann die Sonne im Januar/Februar wieder stärker scheint benötigt die Pflanze aufgrund von einsetzendem Wachstum und Verdunstung wieder mehr Wasser, das sie dem gefrorenen Boden nicht entziehen kann. Hier hilft nur reichliches Gießen, evtl. mit Brennesseljauche oder Kompostwasser um die Pflanze zusätzlich zu stärken.
Vorbeugend sollte man den Boden gut mulchen, mit Stroh oder anderem geeigneten Material abdecken, um die Wurzeln vor Bodenfrost zu schützen. Für Erdbeerpflanzen eignen sich auch Abdeckungen mit Folie oder Vlies.
von Jutta Möller
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