Deko- Ideen im Winter
Vom Baum gefallene Zapfen warten jetzt nur darauf, zu kunstvollen Schmuckstücken verarbeitet werden. Bevor Sie mit den Fundstücken aus dem Wald basteln, bürsten sie diese am besten trocken ab. Zapfen von Lärchen, Kiefern, der Hernlocktanne oder von ...anderen Nadelbäumen gibt es aber auch in Bastelgeschäften und in Gartencentern. Dort bekommen Sie auch Gold-, Silber- oder Kupferdraht.
Lichterglanz: aus großen, gerade gewachsenen Kiefernzapfen werden tolle Kerzenständer: Einfach die oberen Schuppen aus den Zapfen brechen und dann einen Drahtstift eindrücken, der für den nötigen halt der Kerze mit wachs einkleben. Absolut trendy ist ein Arrangement der Zapfenkerzen. Auf einem flachen Teller werden sie mit dekorativen Christbaumkugeln schön angerichtet.
Serviettendekor: Ob Sie Gäste zum Pilzessen oder zum Rehbraten einladen, ein Serviettenring aus Lärchenzapfen und Kupferdraht ist in beiden Fällen ein schöner Hingucker. Die Zapfen passen natürlich auch super zu Moos: ein 3 cm breites Stück Papprolle mittels Draht mit Moos umhüllen. Dann drei kleine Zapfen so auf den Serviettenring festkleben oder andrahten, dass sie wie Diamanten eines Rings abstehen.
Farbzauber: Völlig verwandelt sehen Kiefernzapfen aus, wenn sie Farbe abbekommen. Besonders gut geeignet sind modische Pastelltöne, die sie wie gefrostet ...
aussehen lassen. Die Kiefernzapfen werden dafür einfach mit Farbpigmenten bestäubt.
Wenn die Natur sich zurückzieht, heißt das noch lange nicht, dass sie nichts mehr zu bieten hat. Im Gegenteil, bunte Blätter, knorrige Zweige, Tannenzapfen, Immergrüne in allen Variationen und jede Menge Beeren fordern uns geradezu heraus, kreativ zu werden. Eindeutig auf dem Vormarsch sind in diesem Winter die stets frisch wirkenden Immergrünen und hier besonders der Wachholder.
Wer rustikalen Landhausstil liebt und auf Natur pur schwört, entdeckt immer mehr den eigenwilligen Charme des vielseitigen Nadelgehölzes. Wachholder ist von eher widerspenstiger Natur und regt gerade deshalb die Fantasie besonders an. Ob im Adventskranz, als Tischschmuck, ob mit frischen Blüten dekoriert oder solo, eines hat der Wachholder Nadelgewächsen wie Fichte und Tanne voraus: Er nadelt nicht! Aber nicht nur das Grün, auch die kugelig bis eiförmigen Beeren, bläulich oder grün, sind begehrte Sammel- Objekte, und das in vielerlei Hinsicht.
Kenner schwören auf das aus den Wachholderbeeren gewonnene ätherische Öl, das oftmals in Rheuma- Präparaten zu finden ist oder bei Bronchitis Linderung schafft, wenn man es inhaliert. Andere schätzen die Wachholderbeeren als Küchengewürz oder in Form von Wachholderschnaps.
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