Weihnachtsbaum selbst bauen - basteln - binden

Weihnachtsbaum selbst bauen Weihnachtsbaum selbst binden Kleine Weihnachtsbäumchen, wie sie in Gärtnereien in der Vorweihnachts- zeit um teueres Geld angepriesen werden, kann man sehr leicht selber herstellen. Wie man das macht und welche Zubehör man benötigt, erfahren Sie hier.

Besonders billig wird es für alle Gartenbesitzer mit Nadelbäumen, weil hier die Zweige ja praktisch bereits vorhanden sind. Ausser dem Reisig benötigt man noch einen Topf, einen festen Holzstab, Blumendraht und Gips.

Mit dem Binden beginnt man ganz oben, also

bei der Baumspitze: Man bündelt ein paar kurze, schlanke Zweiglein und befestigt sie mit Blumendraht am oberen Ende des Holzstabes. Von hier arbeitet man nach unten weiter: Die Nadelbaumäste werden in bindegerechte Stücke geschnitten und kreuzweise an den Holzstab gedrahtet – und zwar so, dass die  Spitzen leicht schräg nach oben zeigen. Um besser arbeiten zu können lässt man hier beim Binden immer das Zweigende ein wenig überstehen und schneidet es erst nach der Befestigung ab. Oben werden kürzere – nach unten hin immer längere Äste angebracht. Solange,  bis eben die richtige Form eines Tannenbäumchens erreicht ist. Das untere Ende des Stabes wird - der Höhe des Übertopfes entsprechend - kahl gelassen.
 
Nun rührt man den Gips an und füllt das Gefäss damit bis einige Zentimeter unter den Rand. (Sollten Giesslöcher vorhanden sein, müssen diese selbstverständlich vorher abgedichtet
werden. Dies geht am einfachsten mit einer Plastiktüte). Danach wird das Bäumchen mittig in die noch weiche Gipsmasse gesteckt. Das sollte zügig geschehen, weil der Gips relativ rasch hart wird. Nach dem Erhärten ist das Bäumchen gut fixiert und man kann die unschöne Oberfläche beliebig mit Erde, Moos, Tannenzapfen usw. abdecken.

Dieses Christbäumchen kann schlicht geschmückt als weihnachtliche Dekoration für ein Grab verwendet werden, als glitzernder Schmuck für Haus und Garten – oder aber mit vierundzwanzig kleinen Überraschungs-Päckchen versehen ebenso als origineller „Adventskalender“.

Weihnachtsbaum als Tischschmuck

Für die festlich gedeckte Tafel oder aber für die tägliche Dekoration kann man kurze Kieferzweige nutzen. Die Enden werden mit Golddraht umwickelt. Von unten schiebt man einen Holzspieß zwischen Ast und Umwicklung, dort hält er am besten. Den Stab steckt man in einen Apfel und schon ist die Dekoration fertig. Wer möchte, kann noch kleine Zieräpfel drumherum drapieren.  Auf der Festtafel sieht es besonders schön aus, wenn bei jedem Gedeck so ein kleiner Weihnachtsbaum steht.

Besondere Winterbäumchen

Aus Zweigen von Buchsbaum, Weymouth-Kiefer und Eucalyptus kann man jeweils ein ganz besonderes kleines Weihnachts- oder Winterbäumchen basteln. Man nimmt eine Bambusstange und steckt darüber ein hohles Polygonum, ein vom Knöterich stammender dicker, hohler Stängel. Mit Wickeldraht werden die Zweige von unten nach oben gewickelt. Oben wird eine Spitze herausgearbeitet. An dieser werden noch kleine, kürzere Zweige befestigt, am besten angeleimt. Das Bäumchen kann man auf einem Metallfuß festkleben oder in ein Töpfchen stellen, welches mit Gips gefüllt wird. Auch sind leere, halbe Kokosnüsse gut als Untergestell geeignet. Auch sie können mit Gips gefüllt werden oder man klebt den Bambusstab an. Um die Unschönheiten zu bedecken, kann man Moos zum dekorieren nutzen.