Origami Blumen basteln - Papierblumen

Origami Blumen basteln - Papierblumen

Wer keinen Garten hat, muss nicht ohne Blumen leben. Aus buntem Papier, das es wohl in jedem Haus gibt, in dem kleinere Kinder leben, lassen sich großartige Blumen basteln.

Papierblumen kann man auch mit buntem Papier oder Krepppapier bastelnUnd auch der Haushalt ohne Kinder ist nie um einen vornehmen Tafelschmuck verlegen, wenn nur einige Bögen ganz normales weißes Papier im Haus sind. Denn auch aus diesen lassen sich eindrucksvolle Origami-Blumen falten, die richtig edel aussehen. Lassen Sie

sich von einigen blumigen Bastelideen verführen:

Mit Kindern Papierblumen basteln

Für kleinere Kinder sollten Sie blumige Bastelideen auswählen, die sich recht schnell verwirklichen lassen. Bei der Erstellung prächtiger Origami-Faltkunstwerke verlieren die Kleinen meist die Geduld.
Es gibt jedoch viele einfache Ideen, um dekorative Papierblumen herzustellen. Die Kids können z. B. verschiedene Blütenköpfe aus Tonpapier ausschneiden, jeweils in verschiedenen Größen. Die ausgeschnittenen Blumen werden ein wenig “durchgeknetet”, damit sie natürlicher aussehen, dann stechen Sie mit einer spitzen Schere in die Mitte jedes Ausschnitts ein Loch. Nun brauchen Sie ein Stück Draht in geeigneter Stärke als Blumenstiel, in den Sie oben eine kleine Schlaufe biegen. In diese Schlaufe werden kurze Stücke Schleifenband geknotet, das ist später die Mitte der Blume.

Die Kinder dürfen nun die einzelnen Ausschnitte nacheinander auf den Draht fädeln, den kleinsten zuerst. Zum Schluss befestigen Sie unter den “Blütenblättern” ein rundes Stückchen grünes Fimo, dieser “Stängelansatz verhindert das Abrutschen der Papier-Blütenblätter. So können einfarbige Blumen, Blumen mit verschiedenfarbigen Blütenblättern oder sogar bemalte Blumen mit Mustern entstehen, wenn die Kinder die Schablonen für die immer kleiner werdenden einzelnen Blüten selbst malen dürfen, trainieren sie auch gleich ihr räumliches Empfinden.

Origami für Einsteiger - Tipps mit Krepppapier

Eine ganz andere, auf Wunsch prächtig große Papierblume entsteht, indem aus einer festen Pappe eine Blütenform ausgeschnitten wird, die nun in der Mitte zweimal quer eingeschnitten wird. So kann ein Holzstäbchen als Stiel durchgesteckt werden. Diese Pappe wird nun von beiden Seiten über und über farbig beklebt. Das kann mit kleinen Bällchen aus Krepppapier gemacht werden, einfarbig oder in verschiedenen Farben.

Ebenfalls ohne Faltkunst und ebenfalls unter Beteiligung von Krepppapier entstehen ganze Sträuße aus üppigen Rosen, in der Größe gewöhnlicher Rosen oder auch viel, viel größer:

  1. Für Blumen in der Größe gewöhnlicher Rosen brauchen Sie lange Streifen Krepppapier in einer Breite von etwa 10 cm.
  2. Der Streifen wird in der Mitte zusammengefaltet, nach innen und über die gesamte Länge.
  3. Nun ziehen Sie die obere Kante etwas auseinander, ebenfalls über die gesamte Länge, bis sie leicht gewellt aussieht.
  4. Der gesamte Streifen wird anschließend um ein Ende herumgedreht, wobei Sie beim Drehen das untere Ende
    fortlaufend fest- und zusammenhalten müssen.
  5. Wenn das gesamte Kreppband aufgedreht ist (oder die Blüte groß genug ist, Sie können überflüssiges Band auch wegschneiden), drehen Sie den unteren Teil so fest wie möglich zusammen und befestigen die Blüte hier, indem Sie ein festes Gummiband oder einen Basteldraht mehrmals herumschlingen.
  6. Wenn Sie Gummi nehmen, haben Sie gute Chancen, ein leicht mit Klebstoff bestrichenes Holz als Stiel in die Mitte der Blüte stecken zu können (Drehen um den Stil ist

    bei kleinen Blumen wirklich eine Kunst).

Sie brauchen sich natürlich nicht an die Originalgröße zu halten, sondern können auch breitere Kreppstreifen für größere Rosenblüten nehmen.
Sie können auch andere Blumen aus sehr viel breiteren Kreppstreifen drehen, wenn Sie eine ganze Krepprolle zur Hälfte falten, erhalten Sie eine Breite von 25 cm. Dann haben Sie genug Material zur Verfügung, um den oberen Rand der Blüte besonders zu verzieren.

Origami Blumen sind zu Ostern und in kälteren Jahreszeiten sehr wirkungsvollSie können z. B. eine Art fransigen Rand erzeugen, indem Sie alle ca. zwei Zentimeter den oberen Rand fest zusammenkneifen und ihn fast so nach vorne und nach hinten ziehen, als wenn Sie ihn auseinanderreißen wollten, ihn nach dieser Behandlung aber nur nach vorne umkippen. Sie merken schon, wenn Sie das ausprobieren, dass Sie einen richtig kruseligen Rand erhalten, der nachher an der Blume sehr dekorativ aussieht. Diese großen Blüten können Sie vor dem Drehen an einem Holzstäbchen befestigen, dass Sie ganz am Rand zwischen die Lagen kleben. Dann drehen Sie die Blüte einfach um den Holzstab herum. Wenn Sie fertig sind, wird der Ansatz durch schlichtes Umwickeln mit Tesa gesichert. Dieser Ansatz wird nun mit einem ca. 2 cm breiten Streifen grünem Krepp beklebt bzw. umwickelt, dieser grüne Streifen sollte lang genug sein, um ihn bis unten um den Holzstiel zu drehen.

Sie können mit Krepppapier noch viel ausprobieren, z. B. einzelne Blütenblätter aus gefalteten und vielleicht in der Mitte noch einmal gedrehten Krepppapierstreifen formen und anschließend zu Blumen zusammenkleben. Oder riesige Blätter für Sonnenblumen ausschneiden, doppelt zusammenkleben und anschließend zurechtziehen. Diese Blätter werden mit einem Ende in eine halbe Kokosnussschale geklebt, wenn Sie die andere Hälfte von der anderen Seite darauf kleben, hat Ihre Sonnenblume auch gleich die richtige Mitte (beim Zusammenkleben kann auch ein Stiel mit eingeklebt werden).

Prachtvolle Origami-Blumen

Dem geduldigen und genauen Erwachsenen steht eine ganze Welt von wunderschönen, eleganten und auf Wunsch auch bizarren Blüten offen, die Welt der Origami-Blüten. Diese Papierkunst bringt erstaunliche Ergebnisse hervor, verlangt jedoch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und ist mitunter sehr anspruchsvoll. Wenn Sie noch nie ein Origami gefaltet haben, sollten Sie mit einfachen Anleitungen beginnen, die sich bewältigen lassen und Lust auf mehr machen. Zum Beispiel mit einer repräsentativen Origami-Orchidee:
  • Dazu brauchen Sie ein quadratisches Stück Papier, das Sie schnell aus einem Din A4-Bogen gewinnen, indem Sie eine Ecke diagonal falten und den überstehenden Streifen abschneiden.
  • Sie können die Diagonale fest zusammenkneifen. Das sieht die Faltanleitung der Orchidee ohnehin vor. Das Blatt wird denn wieder aufgefaltet.
  • Die weitere Faltanleitung sehen Sie sich am besten auf Youtube erst einmal an, bevor Sie sich ans Werk machen. Sie finden sie unter der Adresse www.youtube.com/watch?v=75-sqhonXzA
Es ist bestimmt hilfreich, wenn Ihr Papier zwei verschiedenfarbige Seiten hat, um die Anleitung leichter nachvollziehen zu können. Wenn Sie nichts anderes im Haus haben als weißes Papier, reicht es aber bestimmt, wenn Sie eine Seite mit Wasserfarben leicht tönen oder mit Stiften leicht schraffieren (das Ergebnis könnte sogar besonders edel aussehen).

Sie können bei dieser auf Anhieb zu bewältigenden Anleitung mit Papieren verschiedenster Strukturen immer wieder andere Ergebnisse erzielen, die immer schön aussehen werden, insofern ist diese Anleitung eine schöne Übung für Anfänger.

Origami-Kunstwerke gibt es in unendlicher Vielfalt. Sie finden viele Anleitungen im Internet oder in speziellen Büchern, viele Anleitungen für geübte “Falter” erklärt z. B. das Buch “Blütenzauber mit Origami: Wie Sie Papier in ein leuchtendes Blumenmeer verwandeln” von Jens-Helge Dahmen, ISBN-13: 978-3426647318, erhältlich z. B. bei Amazon (www.amazon.de).
Aber Vorsicht: Dieses Hobby kann süchtig machen!