Pilze in Pilzkulturen selbst züchten

Pilzkulturen: Geschmackliche Vielfalt im Eiqenanbau
Wer die Abwechslung liebt, hat es bei Pilzen oftmals schwer: Supermärkte bieten als einzigen "Ganzjahrespilz oft nur den weißen Champignon an. Frisdher und vielfältiger sind da Pilzkulturen, die man bei sich in der Wohnung, auf dem Balkon oder im Garten aufstellen kann. Innerhalb weniger Tage wachsen dort frische Kräuterseitlinge, Austernpilze oder Steinchampignons.

Dank modernster Methoden sind die meisten Speisepilze mittlerweile auch zuhause kultivierbar. Und das Tolle daran: Man braucht dazu nicht zwingend einen Garten. Moderne Pilzkulturen die mit fertig

präpariertem Substrat geliefert werden verlangen von Pilzliebhabern kein Profiwissen. Innerhalb weniger Tage können im Keller, auf dem Fensterbrett oder auf dem Balkon beachtliche Mengen der schmackhaften Pilze geerntet werden.

Wer das ganze Jahr über verschiedene Pilzarten ernten will und über ein schattiges Gartenplätzchen verfügt, kann mit der Waldgartenpilzkultur der Firma Hawlik (www.pilzshop.de) fünf verschiede Pilzsorten und eine Gesamtmenge von bis zu zehn Kilogramm jährlich ernten. Mit Presslin und Fertigsubstrat enthält diese Kultur bereits alles, was für den Anbau benötigt wird. Nur ein wenig Wasser darüber fertig ist die Saat. Ohne weitere Pflege (selbst gießen ist nicht nötig) kommen Hobby- gärtner innerhalb weniger Wochen in den Genuss von frischen Braunkappen, schmackhaften Austernpilzen, kälteresistenten Stockschwämmchen, würzigen Kräuter- seitlingen und dem in Italien sehr geschätzten Toskanapilz.

Für besonders Eilige und diejenigen, die keinen eigenen Garten haben empfiehlt sich eine Balkon- bzw. Terrassenkultur. Innerhalb einer Woche erbringt sie die erste Ernte. Bei Temperaturen zwischen ca. 8 und 25 Grad Celsius können bei mehreren
Ernten bis zu fünf Kilo Austern- bzw. Limonenpilze gezüchtet werden. Dank der großen Temperaturtoleranz der Pilze ist der Anbau somit fast das ganze Jahr über möglich. Und sollten mal keine Pilze auf dem Speiseplan stehen, so lassen sich die Pilze problemlos einfrieren.

Doch auch im Haus können auf kleiner Fläche die verschiedensten Speisepilze angebaut werden: Ob Pioppino, Toskanapilz, Shiitake, Kräuterseitling oder weißer Champignon, die fertig vorbereiteten Pilzkulturen müssen nur an einem schattigen Ort im Haus bzw. in der Wohnung aufgestellt werden und erbringen inn~rhalb weniger Tage die erste Ernte. Je nach Pilzart können die Pilze ganzjährig angebaut werden und liefern über mehrere Monate hinweg einige Ernten.

Das ganze Jahr Pilzsaison? Die neuen, fertig präparierten Pilzkulturen, die beispielsweise über www.pilzshop.de vertrieben werden, machen es möglich. Erfolge stellen sich auch ohne grünen Daumen ein. Jeder Hobbyzüchter kann seinen Pilzen beim Gedeihen zusehen. Die Pilze übernehmen den Großteil der Arbeit selbst sie wachsen einfach aus dem mitgelieferten Substrat.

Hinzu kommt, dass Pilze laut neuester Forschungsergebnisse eine äußerst positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit haben. Erkenntnisse, die jahrtausende altes chinesisches Wissen bestätigen. Sie haben nicht nur einen minimalen Kalorienanteil, sondern enthalten darüber hinaus Mineralstoffe, Vitamine, Spurenelemente und Polysaccharide. Dies ist auch der Grund, warum immer mehr Pilze in der modernen Heilbehandlung Anwendung finden. Ein Pilz, der in Asien schon seit Jahrtausenden zur Unterstützung der Gesundheit eingesetzt wird und auch hierzulande immer mehr Anhänger findet, ist beispielsweise der Shiitake. Er wirkt regulierend bei hohem Blutdruck und stärkt das Immunsystem. Außerdem schmeckt er hervorragend auf Feld- oder Rucolasalat: Einfach die geviertelten Pilze mit Speck und Zwiebeln

anbraten, anschließend ca. zehn Minuten in Essig und Öl marinieren und auf Salatbett servieren.

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