Shiitake / Shitake Pilze

Shiitake / Shitake verwenden Der Shiitake ist ein Pilz mit einem hell- bis dunkelbraunen Hut und wächst vorwiegend auf Laubbäumen und ist neben dem Champignon einer der meist verzehrten Pilze.

Dieser Pilz wird nicht nur als Nahrungsmittel gesehen, sondern insbesondere auch in China und Japan in Zuchthäusern angebaut, da er auch als Medizin bzw. wirksamer Heilpilz geschätzt und angesehen wird. Der regelmäßige Genuss des Shiitake soll Beschwerden wie Magenleiden, Kopfschmerzen, Schwindelgefühle lindern. Auch bei Entzündungen, Tumoren, Diabetes, Bluthochdruck, Rheuma, Leberzirrhose und Arteriosklerose soll der Verzehr des Shiitake eine heilende Wirkung vorweisen. Gemäß der traditionellen chinesischen

Medizin sollen täglich 3 bis 4 Gramm des getrockneten Pilzes der allgemeinen Gesunderhaltung dienen.

Inhaltsstoffe des Shiitake gelten als besonders schleimlösend, befreien die Bronchien und schützen vor Erkältungen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat nach einer Untersuchung des Shiitake darauf hingewiesen, dass es auch zu allergischen Reaktionen nach dem Verzehr kommen kann, insbesondere dann, wenn der Pilz vorher gut durchgekocht wurde. Aber auch der natürliche Inhaltsstoff Polysaccharid Letinan kann Allergieerscheinungen hervorrufen, welche sich dann in streifenförmigen, peitschenhiebähnlichen Rötungen der Haut an Armen, Beinen, sowie im Nackenbereich zeigen.

Von solchen Fällen, die auch Shiitake-Dermatitis genannt werden, sind jedoch nur wenige bekannt. Da die Bedeutung von Pilzen für medizinische Indikationen in den letzten Jahren auch über die asiatischen Länder hinaus diskutiert wurde und immer mehr Ansehen erlangt, wird der Shiitake inzwischen auch in Tablettenform hergestellt, die sogar als Alternative zur
Grippeschutzimpfung gesehen wird. Der Shiitake regt die menschlichen Körperzellen zur Bildung von Interferon an, was ein wichtiger Teil unserer Immunabwehr ist.

Seine zahlreichen Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Kalium, Vitamin B etc., vor allem aber die Ribonukleinsäure und deren Wirksamkeit gegen Grippe-Viren wurde in internationalen Studien belegt. Durch diese Erkenntnisse gestaltet sich natürlich der Preis für den Erwerb des Pilzes (frisch) oder auch in Tablettenform entsprechend. Ein Kilo frische Shiitake kosten bis

zu  40 Euro, eine handelsübliche Packung der Shiitake-Tabletten mit 120 Stck. kosten ca. 25 Euro.

Auf Märkten gibt es 2 verschiedene Sorten des Shiitake, einmal die dickfleischige Sorte, deren Hut kaum geöffnet ist und dann die dünnfleischige Sorte, deren Hut weit geöffnet ist.
Wir unterscheiden hier den Donko bzw. Tong Gu und den Koshin.

In den zahlreichen Rezepten zur Zubereitung / Verwendung des Shiitake wird der Pilz mit einem Tuch leicht abgerieben, um die feinen weißen Flöckchen zu entfernen. Weiterhin wird auch der Stiel des Shiitake herausgedreht und nicht verwendet, da dieser als zu zäh gilt. Es bleibt der Shiitake-Hut, der gebraten, geschmort oder auch gekocht werden kann.

Beim Kochen sollte man jedoch darauf achten, dass die Kochzeit mind. 20 Minuten beträgt, um den zuvor genannten möglichen allergischen Hautreaktionen vorzubeugen. Bei der Zubereitung verströmen die Shiitake einen pilzigen Duft und sind sehr aromatisch.

Den Shiitake kann man auch selbst züchten, dazu benötigt man entweder einen Strohballen oder tote Laubhölzer. Selbst auf dem deutschen Markt gibt es verschiedene Anbieter für dieses Kultursubstrat zum Anbau. Informationen zur Vorgehensweise und darüber hinaus bekommt man beim Erwerb gleich mit dazu.

Weitere schmackhafte Pilze sind der Trüffel, Champignon, Steinpilze, Shiitake und Parasolpilz.