Frische schwarze Trüffel - Rezept

Trüffel Der Trüffel ist Vielen als Lebensmittel bekannt. Doch die wenigsten Menschen wissen, dass es sich bei dieser Delikatesse um einen Pilz handelt. In Kennerkreisen wird dieser Edelpilz, welcher unterirdisch wächst, auch schwarzer Diamant genannt, wobei die wertvollste Trüffelart nicht diese Farbe besitzt, sondern weiß ist.

Am häufigsten kommen Trüffel Gegenden vor, in denen ein hoher Bestand an Eichenbäumen zu finden ist. Wobei diese Schlauchpilze nicht nur an den Wurzeln von Eichen zu finden sind. Sie wachsen auch unter Hainbuchen und Haselbüschen.  Sie benötigen ein gemäßigtes Klima und kalkreichen Boden, wie

der Wein und werden im Herbst und Winter geerntet. Es gibt aber auch einige Arten, welche im Sommer geerntet werden. Diese sind allerdings in ihrer Qualität weit hinter den Wintersorten.


Gesucht werden sie meist mit Trüffelhunden. Dabei handelt es sich um keine spezielle Züchtung, sondern die Trüffelbauern besitzen die reinsten Promenademischungen. Pro Jahr erschnüffeln diese Hunde etwa 100 Tonnen für ihre Besitzer. Meist kommt der Trüffel aus Italien, Frankreich, Spanien und Ungarn.

Durch die immer geringer werdenden Ernten entwickelt sich der Kilopreis stetig nach oben. So lag der Preis im Jahr 2006 zwischen 700 und 1.000 Euro für den schwarzen Trüffel. Für die weiße Sorte muss man mit durchschnittlich 5.000 Euro pro Kilogramm rechnen. Wobei nach oben für Tuber magnatum Pico wohl kaum Grenzen im Preis gesetzt sind, denn gerade die Asiaten zahlen bei Versteigerungen oft Preise im fünf- bis sechsstelligen Bereich.

Weitaus weniger werden Trüffelschweine eingesetzt. Doch wird in
manchen Gegenden ihrem Geruchsinn mehr vertraut als dem der Hunde.

Aber der Trüffel muss nicht teuer sein. Der Preis ist von der Qualität abhängig und so ist es auch Interessenten mit kleinerem Geldbeutel möglich, diesen zu kaufen. Zumal für die Vielzahl an Rezepten immer nur kleinste Mengen benötigt werden. Der Trüffel wird auch für viele Spezialitäten benötigt. So ist das Trüffelöl sicher eines der bekanntesten Produkte. Aber auch Trüffelcreme eignet sich gut zum Verfeinern von Speisen. Leider büßt der Trüffel durch die Konservierung viel von seiner Qualität ein, was sich besonders im Geschmack bemerkbar macht.

Doch um der stetigen Nachfrage gerecht zu werden und der immer geringeren Ernte entgegen zu wirken, haben sich die Trüffelbauern aus Europa mit den Wissenschaftlern beraten. Da ein Setzling der Trüffeleiche bis zu 10 Jahre benötigt, um sich entsprechend zu entwickeln, damit der Trüffel auch geerntet werden kann und die Ausbeute nicht wirklich gut ist, sollen die Wissenschaftler diesen Pilz nun erkunden.

Es sollen neue Methoden der Zucht gesucht werden. Dabei soll auch untersucht werden, welche Bodenbedingungen für das teuerste Lebensmittel der Welt am günstigsten sind. Wichtig für diese Forschungen sind auch die Beobachtung der unmittelbaren Einflüsse, wie Wasser, Wärme und auch Frost. Bislang gibt es zu wenig fundiertes Wissen über diesen Pilz und das soll geändert werden, damit in den nächsten Jahren die Erträge wieder steigen.

Durch Entdeckungen von Trüffeln in Deutschland wird nun auch hier dieser Erwerbszweig für die Landwirtschaft entstehen.  Eine erste Trüffelplantage ist im Kreis Ahrweiler entstanden. Dort hatte erst vor kurzem eine Foxterrier-Dackel-Mischung 800 Gramm Trüffel gefunden. Mit dem Edelpilz wurden Haselsetzlinge geimpft und man hofft auf gute Ernten in den nächsten Jahren.

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Doch es gibt auch eine Trüffelart, welche nicht von Hunden oder Schweinen erschnüffelt werden kann, da er nicht den intensiven Duft seiner Verwandten besitzt. Dabei handelt es sich um den Schiefertrüffel, welcher in Franken zu Hause ist. Um diesen unter dem verwitterten Schiefer zu finden, benötigt man viel Erfahrung und ein gutes Auge.

Weitere schmackhafte Pilze sind der Trüffel, Champignon, Steinpilze, Shiitake und Parasolpilz.