Gartenkarre - Transport ganz einfach

Gartenkarre - Transport ganz einfach Gartenkarre beladenEine Gartenkarre ist ein bereiftes Transportgerät mit einer großflächigen Ladefläche für diverse Güter. Sie kann meist gekippt werden oder besitzt einen Kippmechanismus, um das Entladen zu vereinfachen.

Einsatzgebiete

Eine Gartenkarre ist für alle Gebiete im und um den Garten geeignet, ob befestigter oder unbefestigter Untergrund. Sie kann auf ebenen Flächen oder Abschüssen eingesetzt werden, jedoch ist sie nicht geeignet für steile Hänge und starke Unebenheiten. Gartenabfälle, Unrat, aber auch Pflanzen, Gartengeräte, Baustoffe oder Erdreich können ganz

einfach mit einer Gartenkarre transportiert werden. Dies macht die Gartenarbeit wesentlich einfacher. Vor allem wenn schwere Sachen von einem Ort zum nächsten transportiert werden müssen oder der Transportweg etwas länger ist. Dadurch wird auch der Zeitaufwand wesentlich verringert. Eine Gartenkarre ist damit sowohl für den privaten sowie für den unternehmerischen Bereich geeignet und ist bei großen Grünflächen ein Muss.

Varianten und Materialien

Primär ist zwischen Faltkarren und normalen Gartenkarren zu unterscheiden. Faltkarren besitzen eine Ladefläche aus Stoff, feste Karren hingegen aus Plastik oder Metall. Das Gestell besteht entweder aus leichtem Alu oder robustem Stahl und ist zum Schutz vor Witterung und Abnutzung lackiert. Die Bereifung ist entweder aus Plastik- oder Luftreifen. Luftbereifung ist dabei angenehmer in der Handhabung und stabiler. Sie können durch jedes Gelände fahren, jedoch muss immer auf scharfkantige Gegenstände auf dem Boden geachtet werden. Eine Gartenkarre kann mit ein, zwei oder vier Rädern ausgestattet sein. Ein Rad ist flexibler in der Steuerung, vier Räder besitzen hingegen einen stabileren Halt und lassen sich einfacher bedienen. Auch können mit ihnen meist schwerere Sachen transportiert werden. Die Ladefläche kann eher flach oder tief sein. Für einen universellen oder stärkeren Gebrauch sind tiefe Ladeflächen jedoch zu bevorzugen. Je nach Ausführung besteht die Ladefläche aus Stoff, Plastik oder verzinktem Metall.

Generell sind Gartenkarren nicht so robust wie Karren für Baustellen und Industrie. Je nach Einsatzgebiet und Anforderungen sollte jedoch auf eine ausreichende Stabilität geachtet werden.

Vorteile

Es kann eine große Menge transportiert werden, was die Arbeitszeit durch weniger Wege deutlich verkürzt. Dadurch reduziert eine Gartenkarre
auch die körperliche Belastung. Das Be- und Entladen ist dank der Kantenhöhe sehr einfach. Durch das große Fassungsvermögen der Ladefläche können große Mengen auf einmal transportiert werden. Gartenkarren mit Metalllade können auch sehr schwere Gegenstände wie Steine, Erde oder Bäumchen transportieren, ohne dabei durchzubrechen. Faltbare Gartenkarren benötigen bei der Unterbringung nur wenig Platz, sind leicht und dadurch sehr flexibel.

Nachteile

Feste Karren benötigen relativ viel Platz bei der Unterstellung und sind dabei oftmals sperrig. Alle Bestandteile aus Plastik sind bei Verwendung anfälliger für Verschleiß. Zudem wird Plastik bei nicht ordnungsgemäßer Pflege mit der Zeit brüchig. Bei starker Benutzung über Jahre wird die Metallmulde abgenutzt und könnte mit der Zeit Rost ansetzen oder Löcher bilden. Die Stabilität muss dadurch noch nicht stark beeinträchtigt sein, aber Sand, trockene Erde, Rindenmulch oder flüssige Stoffe können dann nur noch eingeschränkt bis gar nicht mehr transportiert werden. Besteht die Ladefläche aus Stoff, dürfen keine nassen Dinge über einen längeren Zeitraum darin aufbewahrt werden, da dadurch das Risiko von Schimmelbefall steigt. Eine Gartenkarre benötigt auch bei der Benutzung aufgrund

ihrer Größe einen gewissen Raum. Für sehr kleine Gärten oder sehr verbaute oder bepflanzte Flächen mit wenigen Wendemöglichkeiten ist sie daher eher weniger geeignet.

Hersteller und Preise

GartenkarreDer Markt bietet eine große Auswahl an Herstellern und deren Modellen. Dadurch gibt es die verschiedensten Qualitäten und Preise.
Bekannte Hersteller sind:
  • CQFD
  • Brema
  • Dema
  • Keter
  • ALTRAD Fort
  • Siena Garden
  • Capito
  • Elecsa
Je nach Ausführung und Material schwanken auch die Preise. Faltkarren aus Stoff gibt es bereits ab 30EUR. Die typische Einrad-Gartenkarre mit Metallwanne gibt es zwischen 35EUR und 120EUR. Luxusvarianten mit zwei oder mehr Rädern oder Kippmechanismus können auch über 200EUR kosten. Die Preisspanne ist groß und man sollte vor dem Kauf abwägen, wie robust und wie teuer die Gartenkarre sein sollte.
 
Das kann die Gartenkarre

Die Gartenkarre kann selbst im kleinsten Garten ein nützlicher Helfer sein, denn mit ihr kann man fast alles befördern. Sie hat oftmals ein Fassungsvermögen von mehr als 100 Litern. Damit kann man auch größere Sachen bewegen. Egal ob der abgemähte Rasen, das zusammengerechte Laub oder der Grünschnitt der Hecke beseitigt werden soll, die Gartenkarre kann mit allem beladen werden.

Da die Gartenkarre aus Polypropylen, welches besonders hochwertig ist, hergestellt wird, kann man ebenfalls Erde oder Kompost darin befördern. Es wäre sogar möglich, Flüssigkeiten darin zu transportieren, da das verwendete Polypropylen wasserdicht ist.

Außerdem ist es UV-beständig, somit wird man lange Freude an seiner Gartenkarre haben. Einer jahrelangen Nutzung steht von Seiten der Gartenkarre nichts im Wege. Sie ist fast unkaputtbar. Verwendet man sie gemäß ihrer Bestimmung kann sie problemlos Jahrzehnte halten. Dabei rentiert sich auch der Preis von um die 50 EURO.