Holzgartenmöbel - Möbel aus Hartholz

Holzgartenmöbel

klassische HolzgartenmöbelHolzgartenmöbel sind bei vielen Menschen beliebt, denn dieses natürliche Material passt besonders gut in den Garten und lässt sich zu vielerlei Möbelstücken verarbeiten. Im Unterschied zu den Gartenmöbeln aus Kunststoff oder Metall benötigen Holzmöbel jedoch ein wenig Pflege, damit sie dauerhaft schön bleiben. Ein bekannter Hersteller von Gartenmöbeln aus Holz ist zum Beispiel die Firma Siena Garden.

Die Modelle

Holzgartenmöbel gibt es inzwischen in zahlreichen Varianten. Neben den Tischen und Stühlen für die Terrasse oder den Balkon werden aus diesem Material

Hocker, Liegen, Aufbewahrungstruhen für die Auflagen, Bänke und viele andere Möbel hergestellt. Als zusätzliche Sitzgelegenheit und für beengte Platzverhältnisse eignen sich die Klappstühle und Klapptische. Eine weitere Variante sind die rustikalen Bänke, Tische und Sitzgruppen, die aus ganzen Bohlen hergestellt werden. Sie ähneln den Bänken, die oft entlang der Wanderwege und in den Wäldern aufgestellt werden und sind in Webshops wie dem Eichengarten erhältlich. Ein zusätzlicher Sitzplatz im Garten lässt sich durch eine sogenannte Baumbank schaffen, wie sie zum Beispiel von der Firma Promex angeboten wird. Sie wird rund um den Stamm eines etwas größeren Baumes aufgestellt, sodass zu jeder Tageszeit ein Sitzplatz im Schatten vorhanden ist. Für ein größeres Gartenfest eignen sich dagegen die Bierbänke und Biertische, wie man sie auch in den Biergärten findet. Sie sind klappbar und lassen sich daher im Keller oder in der Garage verstauen, wenn sie nicht benötigt werden.

Die Holzarten

Gartenmöbel aus HolzIn Bezug auf die Holzarten ist bei den Gartenmöbeln inzwischen das Teakholz sehr beliebt, weil es sehr witterungsbeständig ist und daher auch bei schlechtem Wetter im Freien bleiben kann. Unbehandelt bildet es im Laufe der Zeit jedoch eine Patina. Ist dies nicht erwünscht, sollte das Holz einmal jährlich mit einem Pflegeöl behandelt werden. Ähnlich dem Teakholz ist das Holz des Eukalyptusbaumes, das ebenfalls sehr wetterfest ist. Im Unterschied zu den Teakmöbeln sind Gartenmöbel aus diesem Holz jedoch meist recht günstig. Oftmals werden aber auch Gartenmöbel aus anderen tropischen Holzarten angeboten, bei denen nicht immer ersichtlich ist, um welche Holzart es sich handelt. Solche Modelle finden sich häufig in den Baumärkten.

Auch einige heimische Holzarten sind sehr gut für den Außenbereich geeignet. Hierzu gehören vor allem die Robinie, die Lärche und die Akazie. Ebenso verwenden einige Hersteller Eichen- oder Buchenholz. Nicht ganz so robust sind Gartenmöbel aus Fichte und Kiefer, die einen guten Holzschutz benötigen, aber trotzdem am besten einen Platz an einer
überdachten Stelle bekommen sollten. Diese Holzarten verwendet man gern für die Friesenbänke, die beispielsweise von der Firma Impag hergestellt werden.

Kombinationen mit anderen Materialien

Neben den Gartenmöbeln, die komplett aus Holz hergestellt werden, gibt es von vielen Herstellern Modelle, bei denen der Rahmen aus Metall und die Sitz- und Rückenflächen aus Holz bestehen. Hierbei kommen als Metalle vor allem Edelstahl, Aluminium und Schmiedeeisen zum Einsatz. Edelstahl und Aluminium rosten nicht und können daher ruhig im Freien bleiben. Diese beiden Materialien unterscheiden sich optisch, aber auch durch ihr Gewicht, denn das Aluminium ist sehr viel leichter als Edelstahl. Gartenmöbel mit einem Aluminiumrahmen lassen sich daher einfacher an

eine andere Stelle versetzen. Ein Gestell aus Schmiedeeisen gibt den Gartenmöbeln ein etwas romantisches Aussehen, denn es wird häufig mit Verzierungen und Ornamenten versehen. Ein typisches Beispiel hierfür sind die Gartenbänke aus Schmiedeeisen.

Die Pflege der Holzgartenmöbel

Gartenmöbel aus Tropenhölzern kommen häufig ganz ohne Pflege aus. Durch ein Pflegeöl behalten sie jedoch ihre Farbe besser und bekommen eine samtige Oberfläche. Heimische Holzarten benötigen dagegen einen Schutz gegen die Witterungseinflüsse. Hierfür eignen sich Lasuren und für farbige Möbel auch die Lacke für den Außenbereich. Sind die Möbel schon ein wenig verwittert und rau geworden, können sie vor der Behandlung mit feinem Schleifpapier wieder glatt geschliffen werden. Bei der Beseitigung von Flecken hilft ein Holzreiniger aus dem Handel. Mit diesen Mitteln lässt sich auch die Patina auf Gartenmöbeln aus Teakholz entfernen.

Selbst Gartenmöbel aus Tropenhölzern leiden unter der Witterung. Sie sind daher am besten für überdachte Flächen geeignet, wo sie sich mit ein wenig Pflege über viele Jahre halten. Für freie Stellen im Garten sind dagegen Modelle aus Kunststoff oder die Rattanmöbel zu empfehlen.




Ein gepflegter Garten mit saftigem, grünem Gras und überschwänglich blühenden Blumenrabatten gewinnt mit stilvollen Holzgartenmöbeln zusätzlichen Charme. Vor allem Holzgartenmöbel aus Edelhölzern zeigen sich als willkommene und beliebte Aufenthaltsplätze unter schattigen Bäumen oder unter wärmender Sonne auf der Terrasse.

Holzgartenmöbel aus Teak oder Zeder haben nicht nur den gewissen Chic, sondern sie zeigen auch die nötige Robustheit, die Gartenmöbel in Sonne und Regen brauchen. Ihr Vorteil: Man muss sie nicht bei jedem Schauer abdecken oder unterstellen und selbst bei viel Sonne bleiben sie jahrelang schön, ohne auszubleichen.

Voraussetzung ist die richtige Pflege. Mit speziellen Holzwachsen und Öl - je nach Holzsorte ausgewählt - behandelt, behalten sie lange ihre Schönheit. Einmal pro Jahr werden die Mittel gegen Austrocknen und Ausbleichen in der Regel aufgetragen. Haben die Holzgartenmöbel über die Jahre kleine Schadstellen entwickelt, kann man sie abschleifen und frisch einölen.

Im Handel sind preisgünstige Sets aus Kiefernholz mit einer Bank, zwei Stühlen und einem Tisch mitunter schon für 80 bis 150 Euro zu haben. Dagegen sind Eukalyptus- oder Teakholzmöbel teurer in der Anschaffung, aber hochwertiger in der Qualität und Erscheinung.

Die Rotimber, eine Verwandte der Robinie, gehört zu den hochwertigsten Möbelhölzern, denn ihr kann nahezu kein Wetter etwas anhaben. Dennoch sollte man Holzgartenmöbel im Winter nicht gänzlich den Wetterkapriolen wie Frost, Schnee und Eis aussetzen. Wer keinen Stauraum hat, um die Holzgartenmöbel bis zum Frühjahr einzulagern, sollte sie mit einer ausreichend dicken und wasserdichten Plane abdecken.