Terrassenstrahler mit Gas - Klimakiller oder zeitgemäßer Luxus?
Sie sind die wohl am häufigsten zu findenden Terrassenstrahler: Die Terrassenstrahler mit Gas. Erhältlich sind sie zum Teil schon ab 50 Euro, deshalb greifen viele auch zu dieser Variante von Terrassenstrahlern.Doch ...
nicht die Anschaffungskosten sind es, die dem Terrassenstrahler mit Gas schon viel Kritik eingebracht haben und die den Geldbeutel des Verbrauchers schädigen, sondern die Betriebskosten. Denn wie Forscher und Kritiker gleichermaßen immer wieder betonen, ist der Terrassenstrahler mit Gas nicht gerade als zeitgemäßer Luxus zu betrachten.
Zwar ist es wichtig, sich bei Festen oder Grillabenden durch entsprechende Wärmequellen den Abend zu versüßen, doch müssen diese Wärmequellen effizienter arbeiten, wie betont wird. Der Terrassenstrahler mit Gas ist zwar - was Installation und Betriebsdauer betrifft - dankbar und auch einfach zu bedienen, doch bietet er auch einige Nachteile, wie die Tatsache, dass er nicht gerade schonend für das Klima ist.
Naturschützer bezeichnen den Terrassenstrahler mit Gas sogar häufig als Klimakiller. Der Grund: es ist erwiesen, dass dieser Strahler zwar eine gute Wärmequelle ist, doch werden nicht nur Körper erwärmt, wie beispielsweise beim Terrassenstrahler mit Infrarot, sondern die gesamte Umgebung.
Und das sei, so die Kritiker, erstens nicht gerade förderlich ...
für den Klimaschutz und zum zweiten sehr unwirtschaftlich, wenn man bedenke, dass bei eiskalten Temperaturen die Luft im Freien geheizt werde.
Neutral betrachtet kann man sagen, dass der Terrassenstrahler mit Gas für den Betreiber äußerst praktisch und unkompliziert in der Bedienung ist und dass die Anschaffungskosten besonders niedrig sind. Nachteilig wirkt sich allerdings das Preis-Leistungs-Verhältnis aus.
Auch wenn nicht gleich von Klima-Killer gesprochen werden sollte (dieses Wort ist auch aufgrund des nachteiligen Verbrauchs etwas hoch gegriffen), muss man immerhin betonen, dass es noch deutlich effizientere Terrassenstrahler in verschiedenen Varianten gibt.
Wenn sich also die Möglichkeit bietet, sich für eine andere Wärmequelle zu entscheiden, so ist dies sicherlich nicht falsch, auch wenn viele, die bereits einen Terrassenstrahler mit Gas verwendet haben, gute Erfahrungen vorweisen können und gerne wieder darauf zurückgreifen.
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