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Terassenuberdachung bauen und pflegen

Wer seine Terasse nicht nur bei schönem Wetter nutzen möchte oder wer gern einen Sonnenschutz dafür wünscht, sollte über den Bau einer Terassenuberdachung  nachdenken. So kann man die Terasse länger und öfter nutzen und sitzt schön geschützt ...



im Freien.

Bevor man konkrete Pläne macht, sollte man sich beim zuständigen Bauamt erkundigen, ob eine Baugenehmigung benötigt wird. In einigen Bundesländern ist das bei einer Terassenuberdachung, die direkt am Haus befestigt wird, notwendig. Mit dem rechtzeitigen Einreichen des Antrages spart man sich mitunter eine Menge Ärger. Gerade wenn es sich um eine Baumaßnahme mit kurzem Abstand zum angrenzenden Grundstück handelt, ist Ärger mit den Nachbarn oft vorprogrammiert. Das lässt sich meist umgehen. Bei Terassenuberdachungen gelten die Abstandsregelungen wie für Wintergärten und damit die für Wohnraum. Da ist einiges zu beachten.

Eine Terassenuberdachung, auch Terrassenuberdachung, sollte in Größe, Form, Material und Farbe zum übrigen Haus passen. Wer handwerklich geschickt ist und über ein paar helfende Hände verfügt, der kann eine Terassenuberdachung selbst bewerkstelligen. Günstig ist, einen Bausatz zu verwenden. Diese werden in Bau- und Fachmärkten und im Internet in vielen Größen und aus den unterschiedlichsten Materialien angeboten. Wenn man alle Teile einzeln zusammenstellt und kauft, zahlt man meist ...



mehr, als bei einem solchen Bausatz. Außerdem bekommt man einen detaillierten, zuverlässigen Bauplan dazu geliefert, den man sich anderenfalls extra besorgen muss.

Das bevorzugte Material für Selberbauer ist Holz. Es ist leicht zu verarbeiten und kann durch Streichen in praktisch alle Farben verwandelt werden. Eine Überdachung aus Stahl ist langlebiger und witterungsbeständiger. Es ist besonders tragfähig, wodurch größere Glasflächen als Bedachung möglich sind.

Viele Terassendächer werden als geschlossene Dächer konzipiert, denn sie bieten Schutz vor Sonne und Regen. Aber auch die offene Bauweise ist sehr beliebt und relativ leicht zu bewerkstelligen. Holzbalken eigenen sich dafür sehr gut, aber auch Metall kommt häufig zum Einsatz. Bei der offenen Bauweise können Bast- oder Strohmatten oder aber auch Pflanzen als Bedachung zur Anwendung kommen.
Wenn man selbst baut, benötigt man in der Regel viele verschiedene Werkzeuge und evtl. auch Maschinen. Gerade in der Anschaffung teure Teile können meist auch nur ausgeliehen werden.

Wer über eine massive Terassenuberdachung nachdenkt, kann auch etwas weiter denken. Aus solch einer Überdachung lässt sich bei richtiger Planung von Anfang an, später leicht ein Wintergarten machen. Allerdings müssen die entsprechenden thermischen Platten verwendet werden, damit einem nicht die ganze Wärme aus dem Wintergarten verschwindet. Man nennt es Warmdach. Bei einem Kaltdach im Wintergarten bildet sich jede Menge Schwitzwasser, das ist sehr ungünstig. Warmdächer sind ungefähr 20 Prozent teurer als Kaltdächer, aber man lässt sich damit eine gute Option für später offen.

Eine sehr interessante Variante des Terassendachs sind Schiebedächer. Man kann sie ganz nach Bedarf öffnen und schließen. Diese Teile kann man auch für Seiten- und Frontverglasungen benutzen, so dass man im Prinzip die gesamte Terasse öffnen und schließen kann. Es handelt sich dabei um Glas-Schiebe-Dreh-Systeme oder unisolierte Faltanlagen.

Gerade wer sich für eine Terassenuberdachung aus Holz entscheidet, muss diese ein Leben lang dementsprechend pflegen und schützen. Holz  verwittert ohne Pflege, es wird unansehnlich und geht kaputt. Verleimtes Holz ist da schon etwas praktischer und nicht ganz so pflegeaufwändig.

Metall ist da pflegeleichter. Mit einer Rostschutzbeschichtung ist es optimal geschützt und muss nicht mehr gestrichen oder extra behandelt werden. Da die Oberfläche sehr hart und glatt ist, haftet auch Schmutz nur schlecht an dem Metall. Man muss die Träger nur in größeren Abständen feucht abwischen. Wenn sich Rostspuren auf dem Metall finden, handelt es sich dabei um Flugrost, der über die Luft übertragen wird.  Durch festes Reiben lässt er sich aber ganz einfach entfernen. Um Korrosionsschäden an der Terassenuberdachung zu vermeiden, sollte ein Dauerkontakt mit anderen Metallen vermieden werden.

Einfache Stegplatten aus Plexiglas neigen dazu, mit der Zeit zu veralgen. Man kann sie aber ganz einfach abkärchern. Meist wird dies nur ein- oder zweimal im Jahr nötig. Glasflächen werden wie normale Fensterflächen behandelt und gepflegt. Man sollte immer aufpassen, das sowohl Glas, als auch Plexiglas nicht zerkratzt.

Ansonsten muss man immer mal nach dem Rechten sehen und die Terassenuberdachung pflegen, wie man das mit dem Rest des Hauses und dem Garten auch tut.



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