Terrassenüberdachungen - empfehlenswerte Materialien

Terrassenüberdachungen - empfehlenswerte Materialien

Bevor man mit der Planung für eine Terrassenüberdachung beginnt, sollte man sich Gedanken über die verwendeten Materialien machen. Oft verwendet werden Holz, Aluminium, Stahl, Glas und Kunststoff. Wichtig ist, dass die Terrassenüberdachung zum Haus passt.

Bei der Auswahl des Terrassendaches kommen neben Glas und Kunststoff auch Holz und andere Materialien zum Einsatz. Preislich am günstigsten sind die üblichen Kunststoff-Steg- oder Wellplatten. Sie bieten neben dem guten Preis noch den Vorteil, dass sie keine großen Anforderungen an die Konstruktion stellen. Allerdings vermitteln sie häufig den Eindruck eines Carports oder

einer Gartenlaube. Außerdem können durchsichtige Stegplatten unter bestimmten Bedingungen veralgen. Dadurch wird mindestens einmal jährlich ein Abkärchern des Daches notwendig. Acryl-Stegplatten sind eine gute Alternative. Sie sind sogar hagelfest. Für Qualitätsprodukte übernehmen die Hersteller bis zu 10 Jahre Garantie. Für
kleiner Objekte sind Polycarbonat-Stegplatten günstig. Auch sie sind sehr schlagfest und robust. Eine Glasdachkonstruktion sieht eleganter aus und ist auch hochwertiger. Allerdings ist es eine wesentlich teurere Variante.

Bei Glasdächern sollte darauf geachtet werden, dass bei Sonnenstrahlung keine zu starke blendende Wirkung auftritt. Es empfiehlt sich die Verwendung von leicht getönten Dachplatten. Günstig erweisen sich häufig  8-10 mm starke Verbundsicherheitsgläser. Das ist sicher und der Blick in den Sternenhimmel bleibt erhalten.

Der Vorteil einer Aluminiumkonstruktion besteht darin, dass sie extrem witterungsbeständig ist. Sie bedarf kaum Pflege und verliert nichts von ihrer Attraktivität. Auch Holz hält bei entsprechender Pflege lange, allerdings kommt es häufig zu Verfärbungen und Rissen. Empfehlenswert wäre die Verwendung von Leimholz.

Wichtig ist, egal welche Materialien man verwendet, dass sie qualitativ sehr hochwertig sind. Das beinhaltet die Auswahl der Materialien für Gerüst und Terrassenüberdachung, aber auch die der Konstruktionsprofile und der Kleinteile. Alles zusammen muss Witterungserscheinungen wie schweren Stürmen trotzen.
Wer handwerklich geschickt ist, kann sich selbst daran machen, seine Terrasse zu überdachen. Als Hilfe gibt es in Bau- und anderen Fachmärkten Selbstbausätze für Terrassenüberdachungen. Von der einfachen Holzkonstruktion mit Kunststoffwellplatten bis hin zu exklusiven Holz/Aluminium oder pulverbeschichteten Stahlkonstruktionen mit aufwändig gestalteten Glasdächern, ist alles was das Herz begehrt im Angebot. Ein Bausatz ist meist preisgünstiger, als wenn man sich individuell seine Materialien selbst zusammenstellt. Auch werden bei der Aufstellung der Eigenkonstruktion oftmals Spezialwerkzeuge benötigt, gerade bei Aluminiumkonstruktionen.

Wenn Sie Ihre Terrassenüberdachung später zu einem Wintergarten ausbauen möchten, müssen bereits bei der Planung einige Dinge bedacht werden. So sind z.B. thermisch getrennte Profile und ein Wärmeschutzglas zu verwenden.