Fliegengitter für Terrassentüren
Da Terrassentüren oft recht breit sind, muss man sich einen speziellen Insektenschutz zulegen, um diese große Fläche abzudecken.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Fliegen, Mücken, Käfer, Spinnen und Kollegen draußen halten.Lamellentüren
Lamellentüren ...
sind eine preiswerte Alternative. Sich überlappende Lamellen verhindern das Eindringen von Insekten recht zuverlässig. Die Lamellen sind aus feinem Kunststoffgewebe. Man kann sie zur Seite schieben, entweder per Hand oder per Seilzug. Dann kann man ungehindert hindurchgehen. Die Lamellen werden durch Gewichte an ihrer Unterseite straff gehalten. So bleiben sie immer in Form. Lamellentüren können direkt am Türrahmen befestigt werden, mit Powerstrips oder man hängt eine Leiste an zwei Haken. Die Lamellen sind licht- und luftdurchlässig. Sie sind wieder verwendbar und können meist sogar bei 30 ºC gewaschen werden. Lamellentüren bekommt man ab etwa 15 Euro.
Fliegengitter-Rollo
Fliegengitter-Rollos sind praktisch, da sie kaum Platz benötigen. Das Rollo verschwindet bei Nichtgebrauch in einer Kassette. Diese wird vertikal ...
angebracht. Das Rollo wird also zur Seite herausgezogen. Zum Schließen muss man sich nicht bis zum Boden bücken. Zur Kassette gehört ein umlaufender Rahmen, mit Führungsschienen oben und unten. Am anderen Ende der Tür wird das Rollo von Magneten gehalten. Die Rollotür ist ganz leicht zu öffnen und zu schließen.
Für besonders breite Terrassentüren gibt es zweiteilige Rollos. Die zwei seitlichen Führungen liegen einander an den Türöffnungen gegenüber. Die Kassetten befinden sich links und rechts um die Rollos aufzunehmen. Sie können einzeln bewegt werden und schließen mit einem Magnetverschluss in der Mitte. So kann man Türen bis zu einer Breite von 2,80 m beim Öffnen vor dem Eindringen der Plagegeister schützen.
Fliegengitter-Rollos können auch nachträglich eingebaut werden. Selbst Außenrollläden stören meist nicht. Der gesamte Durchgangsbereich kann aufgeschoben werden. Die Rollos gibt es als Bausatz und als Maßanfertigung. Sie sind ab etwa 90 bis 100 Euro erhältlich.
Drehrahmentüren
Drehrahmentüren kennt man aus amerikanischen Filmen. Dort gibt es sie vor so gut wie jeder Tür. Sie gehören zum Standard. Auch bei uns erobern sie immer mehr Häuser. Die Türen werden mittels seitlicher Scharniere wie eine zweite Tür über der Terrassentür angebracht. Man kann sie direkt am Mauerwerk oder am Blendrahmen befestigen. Die Türen sind leicht zu öffnen, auch wenn man mal die Hände voll hat. Ein kleiner Schubs und sie schwingen auf. Ist man durch, gehen sie allein wieder zu. Gehalten werden sie im geschlossenen Zustand von Magneten, die sich im Rahmen befinden. So kann die Tür auch bei Wind nicht einfach aufgedrückt werden. Drehrahmentüren eignen sich besonders für stark frequentierte Türen. Sie benötigen allerdings Platz nach außen hin. Der ist nicht immer ausreichend vorhanden.
Stabile Drehrahmentüren bekommt man für reichlich 100 Euro.
Schiebetüren
Schiebetüren sind die Platzsparer schlechthin. Man schiebt sie einfach zur Seite. Das Fliegengitter sitzt in einem stabilen Rahmen, der in zwei Führungsschienen, die oben und unten befestigt sind, laufen. Kleine Rollen am Rahmen erleichtern das Schieben, so dass sich die Türen ganz leicht und geräuscharm öffnen und schließen lassen. Meist besteht der Rahmen aus Aluminium. Das Material ist robust, pflegeleicht und langlebig. Für breite Öffnungen können auch zwei Schiebetüren genutzt werden, die sich gegensätzlich öffnen lassen. Beim Schließen werden sie in der Mitte von Magneten gehalten. So können Türen bis zu einer Breite von 2,80 Meter vor Insekten geschützt werden.
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